Baldrian

Der wohl größte Verfechter von Baldrian war Sebastian Kneipp, der mit Wasserkuren und seiner Kneipp- Medizin in die Geschichte eingegangen ist. Die Pflanze hat eine beruhigende, krampflösende und entspannende Wirkung. Die Hauptanwendungsgebiete liegen bei Unruhe, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Spannungszuständen und Magen- Darm- Beschwerden.

Mittlerweile sind 250 unterschiedliche Baldrian- Arten bekannt. Die wohl bekannteste Baldrian- Heilpflanze (Valeriana officinalis) wird für mehrere Präparate verwendet.

Die in formreichen Kleinarten vorkommende Staude kann eine Höhe zwischen 50 und 150 Zentimeter erreichen. Der runde, hohle Stängel ist meist nur in der oberen Hälfte verzweigt und trägt hellrosa bis weiße, in rispigen Trugdolden angeordnete Blüten. Die Blätter sind fiederschnittig oder gefiedert. Die frischen Blüten besitzen einen angenehmen Duft, erst beim Trocknen entsteht der charakteristische Baldriangeruch. Katzen, aber auch Ratten fühlen sich davon sehr angezogen. Medizinisch verwendet werden die unterirdischen Pflanzenteile.

Der Baldrian, der für medizinische Zwecke genutzt wird, stammt in der Regel aus einem Anbau in Holland, England oder Osteuropa, aber auch aus Deutschland. Üblicherweise wird die Pflanze zur Produktion von Herzmedikamenten und für das Zentralnervensystem verwendet.

Steckbrief: Baldrian

Pflanze:Valeriana officinalis L.
Familie:Baldriangewächse
Herkunft:Heimisch in Europa und Asien. Im nordöstlichen Amerika wird die Droge mittlerweile auch kultiviert. Die Droge stammt aus Kulturen in England, Osteuropa, Belgien und teilweise aus Deutschland.
Synonyme:Arzneibaldrian, Balderbracken, Balderbrackenwurzel, Balderjan, Bullerjan, Katzenbaldrian, Katzenkraut, Katzenwurzel, Stinkbaldes

Anwendungen:

Da die Wirkung von Baldrian sich auf krampflösende, beruhigende und entspannende Eigenschaften bezieht, wird es in erster Linie bei Unruhezuständen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche und Magen- Darm- Beschwerden eingesetzt.

Weitere Anwendungsgebiete sind:

  • Entwöhnung von Beruhigungsmitteln
  • Schwindel
  • Erbrechen
  • nervösem Magen
  • Herzbeschwerden
  • Tinnitus
  • Stress
  • Angstträumen
  • Reizbarkeit
  • Lampenfieber
  • Prüfungsangst
  • Überarbeitung

Wichtiger Hinweis:
Bei der Einnahme von Baldrian ist immer darauf zu achten, um welches Produkt es sich handelt. Baldrian ist nicht gleich Baldrian und muss besonnen konsumiert werden. Hierzu kann ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal dienen, denn wird ein Baldrian- Präparat angeboten, muss es über eine offizielle Zulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und medizinische Produkte verfügen.

Die Baldrianwurzel enthält ätherisches Öl, Iridoide (Valepotriate und deren Abbauprodukte), Phenolcarbonsäuren (z.B. Hesperidinsäure) und in geringen Mengen Lignane in verschiedenen Zusammensetzungen, je nach Alter, Herkunft und den Wachstumsbedingungen der Pflanze.

Unbestritten sind die beruhigenden ein einschlaffördernden Wirkungen, die wahrscheinlich das Ergebnis des Zusammenspiels der einzelnen Inhaltsstoffe und deren Zubereitung entstehenden Abbauprodukte ist. In Studien wurde eine Verkürzung der Einschlafzeit, eine Verminderung der Häufigkeit des nächtlichen Erwachens und insbesondere eine Verbesserung der Schlafqualität beobachtet. Diskutiert werden synergistische Wirkungen auf zentralnervöse Neurotransmittersysteme, sowie GABA-, Serotonin- und Adenosin Rezeptoren. Die Wirkung bei nervösen Magenbeschwerden ist nicht belegt.

Valepotriate weisen aufgrund ihrer Epoxidstruktur eine hohe Reaktionsfähigkeit auf. Sie gelten daher als potentiell kanzerogen. In wässrigen oder wässrig- alkoholischen Auszügen sind diese Verbindungen jedoch praktisch nicht mehr vorhanden, sodass eine Gefährdung ausgeschlossen werden kann. Valepotriatreiche Baldrianextrakte wurden aus dem Mexikanischen (V. edulis) oder dem indischen Baldrian (V. walichii) gewonnen und sind in Deutschland nicht mehr üblich. Dies gilt auch für Zubereitungen aus der Kessowurzel, der Wurzel aus dem Japanischen Baldrian (V. jatamansi).

Innerliche Anwendung:

Bei nervös bedingten Unruhezuständen wird Baldrianwurzel über den Tag verteilt eingenommen, bei Schlafstörungen eine halbe bis zwei Stunden abends vor dem Schlafengehen. Eine Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit ist innerhalb der ersten Stunden nach der Einnahme möglich (s. Hinweise). Baldrianwurzel kann auch mit anderen beruhigend wirkenden Heilpflanzen, wie Hopfen, Melisse und/ oder Passionsblume kombiniert werden.

Äußerliche Anwendung:

Bäder mit Baldrianwurzel oder Baldrian Öl werden zur unterstützenden Behandlung nervöser Unruhezustände und Schlafstörungen verwendet. Eine Wirksamkeit ist wissenschaftlich allerdings nicht belegt.

Schon seit dem Mittelalter hat sich Baldrian als pflanzliches Beruhigungsmittel einen Namen gemacht. Hier wurde es sogar als Mittel gegen die Pest und ähnliche Seuchen eingesetzt. In der heutigen Zeit gelten Produkte mit Baldrian als homöopathisches Mittel gegen Schlafstörungen, bei nervlichen Belastungen oder gegen Erkrankungen im Magen- Darm- Bereich.

Des Weiteren wird Baldrian empfohlen zur Therapierung des zentralen Nervensystems, sowie des Bewegungsapparates. Die Pflanze soll hilfreich sein um Krämpfe zu lösen und sich gleichfalls positiv auf die gesamte Muskulatur auswirken. Baldrian hat sich ebenfalls bewährt bei Asthma, Darmkoliken, Rheuma und Neuralgien.

Dosierung:

Baldrian ist ein wichtiger Bestandteil zahlreicher Tees, pflanzlichen Arzneimitteln (Phytopharmaka) und in Bädern enthalten. Arzneimittel mit Baldrian sind im Handel erhältlich als:

  • Tropfen
  • flüssigen Extrakten
  • Dragees
  • Kapseln
  • sonstigen Flüssig- oder Trockenextrakten

Häufig sind Kombinationen, als Monopräparate, mit Melisse, Hopfen, Johanniskraut oder der Passionsblume erhältlich.

Im Allgemeinen wird Baldrian gut vertragen. Es kommt daher nur in seltenen Fällen zu Nebenwirkungen, die sich vor allen Dingen in Magen- Darm- Beschwerden oder einer allergischen Hautreaktion zeigen. Wechselwirkungen mit anderen medizinischen Erzeugnissen sind zwar nicht bekannt, allerdings gilt dieses Kriterium nur für sogenannte Monopräparate, die sich ausschließlich aus Baldrian zusammensetzen.

Tee:
1 Teelöffel (2 – 3 Gramm) Baldrianwurzel mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergießen und nach 10 bis 15 Minuten abseihen. 1 – 3 Mal täglich und vor dem Schlafengehen eine Tasse von diesem Aufguss zu sich nehmen. Tinktur: 1 bis 3 ml ein bis mehrmals pro Tag einnehmen.

Extrakte:
Bei Einschlafstörungen 400 bis 900 mg Extrakt eine halbe bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen. Bei Unruhezuständen 300 bis 450 mg über den Tag verteilt.

Äußere Anwendung:

Aufguss von 100 Gramm in 2 Liter heißem Wasser für ein Vollbad, Zubereitungen entsprechend Badetemperatur: 34 – 37 Grad Celsius. 10 bis 20 Minuten.

Tinktur:
1 bis 3 ml ein bis mehrmals täglich.

Extrakte:
Bei Einschlafstörungen 400 bis 900 mg Extrakt eine halbe bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen. Bei Unruhezuständen 300 bis 450 mg über den Tag verteilt.

Inhaltsstoffe:

Die Baldrianwurzel selber, enthält weniger als 1 Prozent ätherisches Öl, welches sich zu 0,3 bis 0,8 Prozent aus Monoterpenen, wie Borneol und Kampfer zusammensetzt. Bei dem Hauptinhaltsstoff handelt es sich um Bornylacetat. Im Herbst ist der Gehalt am ätherischen Öl in der Wurzel am höchsten. Wird die Wurzel getrocknet, enthält diese 0,5 bis 2 Prozent Valepotriate. Hierbei handelt es sich um Substanzen, die sich bei der Trocknung chemisch umwandeln und den charakteristischen Geruch freisetzen.

Valepotriate wirken generell krebserregend. In wässrigen Auszügen allerdings, sind sie so gut wie nicht vorhanden. Zudem sind Extrakte, die Anteile an Valepotriate enthalten, in Deutschland nicht mehr erhältlich. Verbraucher, die sich einen Tee oder ein anderes Fertigpräparat aus der Apotheke besorgen, setzen sich also keinerlei Gefahren aus.

Hinweis:
Baldrian sollte nicht zusammen mit anderen Beruhigungsmitteln zu sich genommen werden, gleiches gilt auch für Schlafmittel. Alkoholische Getränke fallen ebenfalls weg, es sei denn, eine Kombination mit anderen schlaffördernden Medikamenten ist mit dem behandelnden Arzt abgesprochen.

Inhaltsstoffe eines Extrakts greifen hemmend auf Botenstoffe im Zentralnervensystem ein und wirken auf diese Art nicht nur beruhigend, sondern auch einschlaf- und durchschlaffördernd.

Die weiteren Inhaltsstoffe sind:

  • geringe Mengen an Flavonoiden
  • freie Fettsäuren
  • Zucker
  • Stärke
  • Alkaloide

Wirkungseintritt:

Präparate, die Baldrian beinhalten, sind klassische Schlafmittel, die auf natürliche Weise wirken. Der Wirkschwerpunkt liegt aus diesem Grund bei Einschlafstörungen, weniger auf Durchschlafstörungen. Extrakte können zudem bei innerer Unruhe, Angst, als auch bei Wechseljahresbeschwerden verwendet werden.

Der Vorteil gegenüber synthetischen Mitteln besteht darin, dass die Pflanze weder abhängig macht, noch zu einer Tagesmüdigkeit führt. Zudem bleiben natürliche Schlafphasen erhalten und der Anwender bemerkt keine Benommenheit nach dem Aufwachen. Wie bei anderen Naturheilmitteln auch, kann nicht mit einer schnellen Wirkung gerechnet werden. Das Präparat sollte mindestens über einen Zeitraum von 2 Wochen in ausreichender Dosierung zu sich genommen werden.

Zubereitungen:

Zu den arzneilich verwendeten Pflanzenteilen, gehören in der Regel nur die Unterirdischen. Sie bestehen aus dem kurzen, walzenförmigen Wurzelstock und den in Büscheln daran hängenden dünnen Wurzeln. Nach dem Trocknen bildet sich der typische Baldrian- Geruch, der von der Droge ausgeht. Verursacht wird der Effekt durch die Isovaleriansäure, die frei gesetzt wird.

Baldrianwurzelextrakte sind in diversen Präparaten alleine oder in Kombination mit anderen Stoffen enthalten. Gebräuchliche Darreichungsformen sind:

  • Dragees
  • Tinkturen
  • Tees
  • Pflanzenpresssäfte
  • Badezusätze

Hinweise:

Während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit und bei Kindern unter 12 Jahren, nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt anwenden, da bisher noch keine Erfahrungswerte zur Unbedenklichkeit vorliegen. Bei akuten Beschwerden, die trotz Behandlung länger als eine Woche andauern oder periodisch auftreten, ist eine Rücksprache mit dem Arzt empfehlenswert.

Zubereitungen aus der Baldrianwurzel werden bei bestimmungsgemäßem Gebrauch in der Regel gut vertragen. Selten ist mit Magen- Darm- Störungen zu rechnen.

Einfluss auf Reaktionsfähigkeit:

Nach einer abendlichen Einnahme von Baldrianpräparaten ist am darauffolgenden Tag nicht mit einer Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit und der Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder der Bedienung von Maschinen zu rechnen. Eine Herabsetzung der Reaktionsfähigkeit ist in den ersten Stunden nach der Einnahme allerdings möglich.

Anwendungsdauer:

Eine Schlafförderung tritt allmählich ein und kommt erst nach rund 5 bis 14 Tagen zum Tragen. Die Unbedenklichkeit einer Langzeitanwendung (über einen Zeitraum von 4 Wochen) ist nicht bekannt. Nach langdauernder, hochdosierter Einnahme sollten Präparate mit Baldrian nicht abrupt abgesetzt, sondern zunächst allmählich die Dosis verringert werden.

Wechselwirkungen:

Die Wirkung anderer Beruhigungs- oder Schlafmittel kann verstärkt oder verlängert werden. Dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit Alkohol. Auch vor geplanten Operationen sollten Baldrianpräparate abgesetzt werden, da sie möglicherweise mit den Narkosemitteln interagieren.

Vollbad:

Allgemein sollten keine Vollbäder bei größeren Hautverletzungen, unklaren akuten Hauterkrankungen, schweren fieberhaften und infektiösen Erkrankungen. Herzinsuffizienz oder Hypertonie durchgeführt werden.

Nebenwirkungen:

Leichte Nebenwirkungen in Bezug auf Baldrian äußern sich, wie bereits erwähnt, durch Magen- Darm- Beschwerden, aber auch durch Juckreiz oder Schwindelgefühl. Von einer langfristigen Anwendung ist allerdings abzuraten, es liegen hierzu keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vor.

In Baldrian- Tropfen und Tinkturen ist oft Alkohol enthalten. Trockene Alkoholiker und auch Minderjährige sollten sich beim Kauf von einem Präparat vergewissern, dass es sich um ein alkoholfreies Produkt handelt.

Falls noch andere dauerhafte Medikamente eingenommen werden müssen, sollte im Vorfeld ein Gespräch mit dem Arzt oder Apotheker stehen. Insbesondere gilt dieses für Schlafmittel (Benzodiazepine, Barbiturate) oder andere Präparate (Johanniskraut). Alkohol sollte während der Zeit der Einnahme generell gemieden werden.

Angaben auf den Packungsbeilagen oder Dosierungen, die vom Arzt empfohlen wurden, sollte der Anwender auf jeden Fall einhalten.

Wissenswertes über Valeriana officinalis

Es ist ein Kraut gegen Schlaflosigkeit gewachsen, welches schon seit Jahrhunderten bekannt ist. Baldrian ist ein natürliches Mittel ohne chemische Inhaltsstoffe und darf sogar in der freien Natur selber gesammelt werden. Schon Hildegard von Bingen empfahl Baldrian als Gichtmittel und auch in Indien, Tibet oder Südamerika ist die Pflanze seit jeher nicht unbekannt.

Baldrian ist leicht zu identifizieren, denn er verfügt über einen charakteristischen Geruch. Die Pflanze gehört wohl zu den ältesten Heilpflanzen und ist nicht nur in Europa, sondern auch in den gemäßigten Zonen Asiens heimisch.

Der wild wachsende Baldrian wird in der Regel bei uns nur noch für den privaten Gebrauch verwendet. Für medizinische Zwecke wird Baldrian vor allen Dingen in Mittel- und Osteuropa und auch in England, Frankreich, Japan und den USA im großen Stil kultiviert. Dabei benötigt die Pflanze einen feuchten und schattigen Standort.

Zur medizinischen Verwendung kommen die geschnittenen und getrockneten Wurzeln des Baldrians, also sämtliche unterirdischen Teile. In der Pharmazie und Medizin wird dieses als Valerinanae radix bezeichnet, was übersetzt nichts anderes als Baldrianwurzel bedeutet. Die Qualität allerdings wird durch das europäische Arzneibuch geregelt.

Die Inhaltsstoffe im Baldrian sind unterschiedlich. Dazu gehören unter anderem:

  • ätherische Öle
  • Iridoide (Valepotriate)
  • Sesquiterpene (Valerensäure)
  • Pyridinalkaloide
  • Lignane
  • Flavonoide
  • Kaffeesäurederivate

Das Aussehen:

Der Baldrian treibt jedes Jahr neu aus. Es handelt sich um eine Staude, deren Austrieb mit den Blättern etwa Ende März bis Mitte April beginnt. Die Blätter sind zwar unscheinbar, aber dennoch markant. Auf folgende Merkmale sollte geachtet werden:

  • hellgrüne bis mintgrüne Farbe
  • schwach behaart
  • gegenständig angeordnet
  • unpaarig gefiedert
  • rund 20 Zentimeter lang

Die Baldrian- Blätter sind essbar, allerdings nur, wenn sie frisch ausgetrieben sind und erinnern im Geschmack stark an den bekannten Feldsalat. Zur Blütezeit hin schmecken sie weniger gut.

Zudem bieten die Blätter vom Baldrian weitere Verwendungsmöglichkeiten, idealerweise im frischen Zustand. Sie können zum Anreichern von Salaten dienen, eignen sich ebenfalls für frische Smoothies oder in Eintöpfen.

Jeder, der über einen eigenen Garten verfügt, kann Baldrian selber anbauen, große Ansprüche stellt er dabei nicht. Der geeignete Standort sollte allerdings rund 6 Sonnenstunden am Tag bekommen und im Idealfall in südlicher Himmelsrichtung liegen.

Baldrian ist zudem ausreichend frosthart, daher kann auch ein leicht schattiger Standort in Frage kommen. Das Substrat sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • nährstoffreich (frisch mit Kompost anreichern)
  • locker
  • halbdurchlässig
  • pH- Wert zwischen 5,5 und 7,0

Baldrian bildet gern Ausläufer und sollte aus diesem Grund dort gepflanzt werden, wo er andere Pflanzen nicht stört.