Ingwer

Ingwer wird seit mehr als 4.000 Jahren, als Würz- und Heilpflanze verwendet. Über den Seeweg verbreitete er sich rund 2.000 Jahre v. Chr. im ostasiatischen Raum. Im 16. Jahrhundert kam die Wurzel vermutlich durch die Spanier zu uns. Aufgrund des dortigen Klimas hatte die Pflanze die perfekten Bedingungen um sich zu vermehren.

Durch die aus Nord- und Südamerika geholten neuen Gewürze, geriet der Ingwer über einen längeren Zeitraum in Vergessenheit. Lediglich bei den Engländern blieb er „en vogue“, sie nutzten ihn für Gebäck und andere Süßigkeiten.

In den 60.er Jahren erlebte der Ingwer dann bei uns sein Comeback. Zu verdanken ist das in erster Linie überwiegend chinesischen Restaurants, die wie Pilze aus der Erde schossen. Seit dieser Zeit erfreut sich der Ingwer ständig wachsender Beliebtheit.

Es ist vor allem seinen heilenden und lindernden Wirkungen zu verdanken, dass er mittlerweile auch medizinisch eingesetzt werden kann. Trotz diverser wissenschaftlichen Studien, ist die Wirksamkeit von Ingwer bis zum heutigen Tag jedoch nie bestätigt worden.

Ingwer (Zingiber officinale), ist auch bekannt unter dem Namen Imber oder Immer Wurzel. Es handelt sich um eine tropische Staude mit einem ausdauernden, kriechenden, sich weit verzweigendem Wurzelstock. Hieraus bilden sich einjährige, über einen Meter hohe Triebe. Die schilfähnlichen, glänzenden und hellgrünen Blätter können bis zu 20 Zentimeter lang werden. Die Pflanze blüht selten und wird in der Regel vegetativ vermehrt. Bereits seit dem Altertum spielt der Wurzelstock in der Chinesischen und Indischen Medizin eine wichtige Rolle. Vor allem in der asiatischen Küche wird Ingwer, als Gewürz, sehr geschätzt.

Steckbrief: Ingwer

Pflanze:Zingiber officinale Rosc.
Familie:Ingwergewächse (Zingiberaceae)
Herkunft:Ingwer stammt in den Ursprüngen aus Südostasien. Kultiviert wird er heute in China, Indien, der Karibik und den USA.
Synonyme:Afrikanischer Ginger, Ginger

Anwendung:

Je nach Herkunft kommt die Ingwerwurzel in unterschiedlichen Qualitäten in den Handel. Die Ware aus Jamaika (Arzneibuchware), Bengalen oder Australien ist am hochwertigsten. Eine Besonderheit stellt eine Sorte aus Japan, der Kintoki dar, der ein abweisendes Spektrum an Inhaltstoffen aufweist.

Der Ingwerwurzelstock enthält einen zähflüssigen Balsam (Oleoresin), der aus ätherischen Ölen und einem Scharfstoffanteil, den Gingerolen besteht, sowie aus Lipide und Kohlenhydrate. Anwendungsgebiete hier sind:

  • Vorbeugung bei Reisekrankheit (Übelkeit)
  • Dyseptische Beschwerden
  • Blähungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Völlegefühl
  • rheumatischen Gelenksbeschwerden

Verschiedentlich wird über eine günstige Wirkung bei Magengeschwüren, Kopfschmerzen und rheumatischen Gelenksbeschwerden berichtet. Diese Angaben sind wissenschaftlich jedoch nicht belegt.

Weitere Anwendungsgebiete:

  • Erkältungen
  • grippale Infekte
  • Schmerzen
  • Migräne
  • Menstruationsbeschwerden
  • chronischer Husten
  • Bronchitis
  • Magen- Darm- Beschwerden
  • Arthritis, Arthrose, Rheuma
  • Entschlackung
  • Diäten

Ingwer ist in der Lage, das menschliche Immunsystem zu stärken. Ist ein grippaler Infekt oder eine Erkältung bereits ausgebrochen, können die Wirkstoffe den Heilungsprozess beschleunigen und die Symptome abmildern. Ingwer besitzt zudem eine fiebersenkende und schweißtreibende Wirkung. Außerdem steigert er auch die Durchblutung, was dazu führt, dass Schüttelfrost nicht so stark auftritt und Extremitäten schneller wieder warm werden.

Tipp:
Bei Erkältung hilft am besten ein Ingwertee aus frisch geriebenen Ingwer und einem gehörigen Schuss Zitronensaft. Alternativ ist auch eine heiße Hühnerbrühe mit frischem geriebenem Ingwer möglich.

Verwendung:

Der Handel bietet Ingwer in unterschiedlichen Sorten an. Es gibt die frische Wurzel im Ganzen, in Sirup eingelegt, getrocknet oder gemahlen. Ingwer eignet sich hervorragend zum Aromatisieren von eingelegten Gurken, Kürbissen, als auch für Chutneys. In der Küche findet er für süß- saure Salate, wie beispielsweise Gurkensalat, Verwendung.

Ingwer ist eines der bekanntesten Gewürze bei indonesischen und chinesischen Gerichten. Das bekannteste Beispiel hierfür ist wohl Ente süß- sauer. Anwender nutzen die Wurzel um Kompott zu verfeinern, im Saft oder Rumtopf. Auch dient Ingwer zum Beizen von Fleisch, sowie von Geflügel.

Weitere Verwendungsgebiete:

  • Lebkuchen
  • Printen
  • Obstsuppen
  • Fruchtsalate
  • Milchreis
  • Reisgerichte
  • Fisch
  • Lamm
  • Rind

Eingelegt wird er oft, wegen seines interessanten Aromas, für fernöstliche Desserts genutzt.

Ingwer lindert Schmerzen und beugt Reisekrankheiten vor

Die Ingwerwurzel ist eine scharfe Angelegenheit. Denjenigen, die in eine frische Knolle beißen, brennt nicht nur die Zunge, sondern auch die Augen tränen und die Nase läuft. Im Ingwer finden sich Scharfstoffe, die Wärmerezeptoren aktivieren.

Die Inhaltsstoffe im Ingwer sollen das gleiche Enzym im Körper hemmen, wie die Acetylsalicylsäure. Das besagte Enzym ist bei Fachleuten, als Cyclooxygenase bekannt. Dieser Wirkstoff lindert Schmerzen, dämmt Entzündungen ein und hemmt die Blutgerinnung. Experten sind der Meinung, dass Ingwer eine ähnliche Wirkung aufweist, wobei der schmerzstillende Effekt überwiegt.

Ingwer besteht zu 85 Prozent aus Wasser und ist reich an Vitaminen und Nährstoffen. Der Energiegehalt von 100 Gramm Ingwer beträgt etwa:

Protein: 1,2 Gramm
unverdauliche Ballaststoffe: 1,1 Gramm
Kohlenhydrate: 9 Gramm
Fett: 1 Gramm

Weiterhin findet sich ein hoher Gehalt an Kalium und Magnesium. Für den täglichen Vitamin- Bedarf liefert die Wurzel eine wertvolle Menge an Vitamin C, allen acht B- Vitaminen, ausgenommen Vitamin B 12.

Die Wurzel ist eine wichtige Quelle für Spurenelemente. Hierzu gehören:

  • Kupfer
  • Mangan
  • Zink
  • Eisen

Die beinhaltenen ätherischen Öle wie Borneol, Cineol, Phellandren und Farnesen, sowie weitere Scharfstoffe wie Gingerole machen Ingwer zu einem wahren Superfood. Nicht zuletzt müssen die Flavonoide erwähnt werden, denen eine antoxidative, sowie krebs- und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt werden.

Flavonoide sind Pflanzenstoffe, die der Wurzel ihre gelbe Farbe verleihen. Wegen aufgezählter Inhaltsstoffe dient Ingwer häufig für Behandlungen gegen Erkältungen und zur Stärkung des Immunsystems.

Die Scharfstoffe wärmen den Körper von innen, regen gleichzeitig die Durchblutung an und schützen ganz automatisch die Schleimhäute vor anfälligen Krankheitserregern.

Diese Stoffe in der Ingwerwurzel sollen nicht nur Schmerzen lindern können, sie sollen ebenfalls bei Verdauungsbeschwerden hilfreich sein. Ingwer kann bei Reise- Übelkeit eingesetzt werden, besonders dann, wenn lange Reisen mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug anstehen. Der regelmäßige Verzehr eines kleinen Stückes Ingwer, alle vier Stunden, schafft Abhilfe bei Übelkeit und lindert ebenso ein unwohles Gefühl im Magen.

Ingwer – das Allheilmittel?

Nach längerer Lagerung oder unter dem Einfluss höherer Temperaturen entstehen aus den schon erwähnten Gingerolen Shoagole, die zum Teil noch deutlich schärfer schmecken. Zubereitungen aus dem Wurzelstock wirken antiemetisch, entzündungshemmend, anregend auf die Magensaft, Speichel- und Gallebildung und steigern zudem die Darmfunktion.

Die antiemetische Wirkung scheint durch eine direkte Wirkung auf den Magen- Darm- Trakt vermittelt zu werden. Diskutiert wird auch ein Antagonismus von Serotonin Typ 3 Rezeptoren. Ingwer wird daher zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Blähungen und zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen vor allen Dingen bei einer Reise- oder Seekrankheit empfohlen. Zur Beurteilung der Sicherheit bei einer Anwendung zur Vorbeugung des Schwangerschaftserbrechens liegt noch nicht ausreichend Material vor.

Ingwer kommt häufig in der Getränke- und Lebensmittelindustrie zur Anwendung (Ginger Ale, Ingwerbier). Auch in Mischungen wir Curry, Marmeladen und Soßen und als Gewürz ist die Wurzel zu finden. Als grüner Ingwer wird das jung geerntete, mild schmeckende Rhizom bezeichnet. In heißen Ländern ist der Wurzelstock auch, als Zusatz in Kaffee oder Tee, wegen seiner anregenden Wirkung auf die Schweißbildung beliebt.

Ingwer gegen Schmerzen

Der Wurzel wird eine schmerzlindernde Wirkung nachgesagt. Diese ist wahrscheinlich auf die enthaltenen Gingerole zurückzuführen, die eine ähnliche Struktur aufweisen, wie Acetylsalicylsäure. Aufgrund dessen sollen die Gingerole im Körper dieselben Enzyme hemmen können, wie dieser Wirkstoff.

Extrakte aus Ingwer werden unter anderem zur Behandlung bei Muskelschmerzen und Rheuma eingesetzt. Besonders wirkungsvoll soll Ingwer bei Muskelschmerzen sein, welche von einer massiven Überanstrengung herrühren. In China wird die Knolle auch zur Behandlung von Migräne genutzt.

Ingwer bei Verdauungsbeschwerden

Diejenigen, die häufig unter Blähungen und Verstopfungen leiden, sollten öfter auf die Wurzel zurückgreifen. Die enthaltenen Scharfstoffe sind nicht nur in der Lage Schmerzen zu lindern, sondern sie können zudem einen rebellierenden Magen beruhigen.

Durch die Inhaltsstoffe Gingerole und Shogaole wird die Gallensaftproduktion angekurbelt und die Fettverdauung beschleunigt. Ingwer ist besonders nach fettreichen Mahlzeiten zu empfehlen, welches erfahrungsgemäß schwer im Magen liegt.

Ingwer in der Schwangerschaft

Es ist umstritten, ob Ingwer während einer Schwangerschaft verzehrt werden sollte. Meinungen besagen, dass eine Tasse Ingwerwasser oder Ingwertee ein wirkvolles Mittel gegen Schwangerschaftsübelkeit sein soll. Allerdings sollte auf größere Mengen verzichtet werden, da er ansonsten frühzeitige Wehen fördern kann. Bei diesem Punkt müssen Schwangere ganz individuell ihren Arzt fragen.

Neben schwangeren Frauen gibt es jedoch andere Risikogruppen, die auf den Verzehr von Ingwer verzichten sollten. Hierzu zählen zum Beispiel Personen mit einem empfindlichen Magen, denn durch den Verzehr wird besonders viel Magensäure gebildet. Auch Menschen mit zu hohem Blutdruck oder mit Gallensteinen sollten vom Verzehr der scharfen Knolle absehen.

Darreichungsformen:

Ingwer ist als frisches Produkt oder in Pulverform erhältlich. Die Wurzel ist nicht nur ein Bestandteil zahlreicher asiatischer Spezialitäten, sondern sie kann auch in der heimischen Küche ohne große Probleme Verwendung finden. Die Knolle bekommen Verbraucher mittlerweile in fast jedem Supermarkt oder einem gut sortierten Discounter.

Auch als fertig käufliches Arzneipräparat hat Ingwer heute seinen festen Platz. Er ist Bestandteil des altbewährten Haushaltsarzneimittels „Melissen Geist“.

Ingwer ist in der Lage, das menschliche Immunsystem zu stärken. Ist ein grippaler Infekt oder eine Erkältung bereits ausgebrochen, können die Wirkstoffe den Heilungsprozess beschleunigen und die Symptome abmildern. Ingwer besitzt zudem eine fiebersenkende und schweißtreibende Wirkung. Außerdem steigert er auch die Durchblutung, was dazu führt, dass Schüttelfrost nicht so stark auftritt und Extremitäten schneller wieder warm werden.

Tipp:
Bei Erkältung hilft am besten ein Ingwertee aus frisch geriebenen Ingwer und einem gehörigen Schuss Zitronensaft. Alternativ ist auch eine heiße Hühnerbrühe mit frischem geriebenem Ingwer möglich.

Schlank werden mit der Wunderknolle?

Ingwer stärkt das Immunsystem, regt die Verdauung an und lindert Reiseübelkeit. Hilft die Wurzel aber auch beim Abnehmen? Da Ingwer dem Körper ordentlich einheizt, gilt die Knolle als wahrer Kalorienkiller. Er wirkt sich nicht nur positiv auf die Verdauung aus, er regt ebenso den Speichelfluss und die Magensäfte an. Ingwer ist somit in der Lage, den Verdauungsprozess zu beschleunigen, was wiederum nicht nur beim Abnehmen hilfreich ist, sondern auch der Entschlackung zugutekommt. Hierfür am besten gleich am Morgen nach dem Aufstehen zwei bis drei Gläser frisch gebrühten Ingwertee aus der frischen Knolle, nicht aus Pulver, zu sich nehmen.

Diejenigen, die gesund und vor allem langfristig abnehmen möchten, können bestimmte Nahrungsmittel in ihren täglichen Speiseplan einbauen, hierzu gehört ohne Zweifel auch der Ingwer. Es ist bekannt, dass er eine positive Auswirkung auf den Stoffwechsel besitzt.

Ingwer ist ein echter Allrounder, welches bei regelmäßigem und richtigem Konsum zu einem wahren Kalorienkiller werden kann. Ingwer enthält die Wirkstoffe Capsaicin und Gingerol. Beide Stoffe erhöhen die Körpertemperatur, was wiederum dazu führt, dass mehr Kalorien verbraucht werden.

Ein Liter Ingwertee täglich kann beim Abnehmen helfen, denn das Getränk soll den Heißhunger unterbinden. Süßigkeiten können ebenfalls so reduziert werden. Für einen Ingwertee sind 100 Gramm frischer Ingwer nötig, weiterhin 1 Liter Wasser, je nach Geschmack Honig, Süßstoff oder Zitrone.

Dosierung:

Tee:
0,5 bis 1 Gramm getrockneten, zerkleinerten Ingwerwurzelstock oder in Scheiben geschnittenen frischen Ingwer mit circa 150 ml siedendem Wasser übergießen und nach 5 Minuten abseihen. Zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten konsumieren.

Zur Vorbeugung gegen Reisekrankheit werden 0,5 Gramm gepulverter Ingwerwurzelstock mit etwas Flüssigkeit 30 Minuten vor Reiseantritt einnehmen. Bei Bedarf kann diese Dosis alle vier Stunden wiederholt werden.

Tagesdosis:
Die Tagesdosis zwischen 2 bis 4 Gramm sollte nicht überschritten werden. Ingwer ist als Monopräparat erhältlich und ist Bestandteil einiger Kombinationsarzneimittel zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen. Weitere wichtige Hinweise sind:

  • Nicht bei Kindern unter 6 Jahren anwenden!
  • Während der Schwangerschaft oder Stillzeit nur auf ärztlichen Rat anwenden!
  • Zur Beurteilung der Sicherheit liegen nur unzureichende Daten vor, daher ist eine strenge Indikationsstellung erforderlich. Frischer Ingwer als Gewürz ist jedoch unbedenklich.
  • Bei Gallensteinen nur nach Rücksprache mit einem Arzt anwenden!
  • Ingwer regt den Gallenfluss an und kann daher zu einer Verschlimmerung von bereits bestehenden Beschwerden führen.

Wechselwirkungen:

Es ist nicht auszuschließen, dass Ingwer, insbesondere wenn er über einen längeren Zeitraum oder in höheren Dosierungen verwendet wird, einen Einfluss auf Blutgerinnung und Blutdruck hat, zudem kann er blutzuckersenkend wirken.

Daher sollten Diabetiker, Patienten, die blutgerinnungshemmende Arzneimittel einnehmen müssen und Bluthochdruckkranke vor einer Anwendung ärztlichen Rat einholen. Vor geplanten Operationen sollten Ingwerpräparate sicherheitshalber abgesetzt werden.

Die gesunde Wunderwurzel

Ingwer verleiht diversen Speisen und Getränken eine fruchtige Schärfe. Sie soll ebenso gegen Erkältungen, Schmerzen, Übergewicht und Impotenz wirken. Die Wurzel darf entweder roh oder im gekochten Zustand genossen werden. Doch Ingwer hat es in sich, nicht umsonst wird er seit Jahrtausenden im Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin gegen verschiedene Krankheiten genutzt.

Die wichtigsten gesundheitsrelevanten Substanzen sind:

Vitamin C:6 Gramm pro 100 Gramm Ingwer
B- Vitamine
Mineralstoffe:Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor
ätherische Öle:Geranial, Neral, Zingiberol, 15 weitere
Scharfstoffe:Gingerol, Shogaol

In der TCM wird Ingwer seit langer Zeit zur Schmerzbehandlung gegen Arthrose eingesetzt. Die Inhaltsstoffe wirken nicht nur gegen Entzündungen, sondern auch gegen Schmerzen.

Zusätzlich soll Ingwer gegen Impotenz und Erektionsstörungen helfen. Ein altes ayurvedisches Rezept lautet gegen Impotenz: Ingwersaft mit Honig süßen, ein Ei zugeben und täglich trinken. Ob es hier zu einem Erfolg kommt, ist allerdings nicht bewiesen.

Die Lagerung von Ingwer stellt sich als unproblematisch heraus. Es ist wichtig, ihn gut verschlossen zu halten, dabei sollte das Gewürz immer kühl, dunkel und trocken lagern. Das Aroma hält sich relativ lange, wobei Ingwer im gemahlenen Zustand schnell das Aroma und die ätherischen Öle verliert. Eingelegt hält sich die Wurzel von allen Varianten am längsten.

Tipp:
Frische Knollen schmecken intensiver, aber auch etwas milder, als getrockneter oder gemahlener Ingwer. Verwendet werden kann er außerdem mit Zimt, Koriander, Nelken, Pfeffer, Muskat oder Kardamom.