Kratom kaufen – Wirkung, Dosierung & Sorten

Kratom ShopKratom wird aus dem gleichnamigen Baum gewonnen, der in Südostasien beheimatet ist. In Thailand wurden die Blätter als Heilmittel genutzt, um unter anderem Durchfall und Fieber zu behandeln.

Legale Naturdroge

Hauptsächlich ist die Pflanze aber für seine psychoaktive und schmerzlindernde Wirkung bekannt. In einigen Ländern ist die Substanz bereits verboten. In Deutschland kann sie jedoch legal erworben werden.

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Das wichtigste zu Kratom in Kürze

  • Kratom besitzt ca. 40 strukturverwandte Alkaloide, die bewusstseinsverändernd wirken sollen.
  • Der Substanz werden stimulierende, entspannende und schmerzdämpfende Eigenschaften zugeschrieben.
  • Berichten zufolge, wird Kratom-Pulver oder Kratom-Tee bei Entzündungen, Fieber, Schmerzen, Durchfall, Angstzuständen, Schlafproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten und Depressionen eingesetzt.
  • Während das Mittel in vielen Ländern verboten ist, kann es in Deutschland legal erworben werden.
  • Die US-Behörde warnt im Zusammenhang mit dem Konsum vor Krampfanfällen, Halluzinationen, Verwirrtheit und Verstopfung.
  • Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass die Einnahme zu Abhängigkeiten führen kann.

Einnahme und Dosierung

  • Bereits 0,5 – 1 g Kratom-Extrakt können zu einer Wirkung führen.
  • Die Dosierung sollte sich sowohl an der Blattsorte, als auch an dem Anwendungsziel orientieren.
  • In geringer Dosierung kann es aufputschend wirken, in höheren Dosen hingegen entspannend.
  • Die Substanz sollte am besten auf nüchternem Magen eingenommen werden.
  • Der gleichzeitige Konsum von MAO-Hemmern sollte unbedingt vermieden werden.
  • Zudem eignet sich Kratom nicht zur Kombination mit Modafinil, Carisoprodol, Propylhexedrin und Datura stramonium.
  • Zur Kombination mit Cannabis oder Alkohol gibt es überwiegend positive Anwendungsberichte.

Was ist Kratom?

Der Kratombaum (Mitragyna speciosa) wird auch als Roter Sentolbaum bezeichnet. Das Gewächs hat seinen Ursprung in der Region Malesien und hat sich von da aus im gesamten südostasiatischen Raum verbreitet. Erstmals beschrieben wurde der Baum im Jahr 1839 von dem Botaniker Pieter Willem Korthals. Der bis zu 15 m hohe Laubbaum wächst bevorzugt in Tieflandwäldern und auf morasthaltigen Böden.

Da der Kratombaum den Rötegewächsen hinzugezählt werden kann, ist er botanisch gesehen mit Kaffee verwandt. Anwender sind vor allem an den Blättern interessiert, da sie die sogenannten psychoaktiven Alkaloide enthalten. Diese sollen je nach Dosierung schmerzlindernde, anregende und sedierende Eigenschaften besitzen. Im 19. Jahrhundert wurde die Pflanze als Heilmittel bei Durchfall und als Alternative für Opiatsüchtige angewandt.

Kratom Blatt

Tradition als Heilpflanze und Nutzpflanze

Im südostasiatischen Raum blickt die Anwendung von Kratom auf eine vielseitige Tradition zurück. In Indonesien wird die Pflanze scheinbar als Alternative zum Kaffee genutzt, da sie über anregende und stimmungsaufhellende Eigenschaften verfügen soll. Aber nicht nur in Form von Tee wird Kratom angewendet.

Traditionelle Kratombauern zerkauen die Blätter des Baumes, um von der euphorisierenden Wirkung zu profitieren. In Thailand scheint es auch als Zutat in Cocktails sehr beliebt zu sein. Als Heilpflanze wurde Kratom traditionell im Kampf gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen eingesetzt. Laut einigen Berichten sollte Kratom auch als Aphrodisiakum dienen.

Kratom Sorten – auf die Farbe kommt es an

Kratom gibt es in vielen Sorten, die sich anhand der Farbe unterscheiden. Die Vielfalt der Substanz ist auf die große Verbreitung des Baumes zurückzuführen. Borneo, Sumatra, Thailand oder Vietnam beanspruchen jeweils andere Sorten für sich. Am weitesten verbreitet sind die grünen, weißen und roten Blattvenen. Im Hinblick auf die Wirkung ist die Wahl der richtigen Sorte ausschlaggebend.

Grundsätzlich wird von folgender Wirkung ausgegangen:

  • Rote Blattadern (Red Vein): schmerzlindernd und sedierend
  • Grüne Blattadern (Green Vein): ausgleichend und harmonisierend
  • Weiße Blattadern (White Vein): stimulierend

Wirkung

Kratom vereint von Natur aus psychoaktive Inhaltsstoffe, die für die typische Wirkungsweise der Pflanze verantwortlich gemacht werden. Hierbei wird insbesondere den enthaltenen Alkaloiden Aufmerksamkeit geschenkt, da sie bewusstseinsverändernde Eigenschaften besitzen sollen. Erstaunlicherweise enthält die Heilpflanze rund 40 der strukturverwandten Alkaloide.

Neben anderen Wirkstoffen enthält Kratom:

  • 7-Hydroxymitragynin
  • Ajmalicin
  • Mitraversin
  • Mitragynin
  • Corynanthedin
  • Payananthein
  • Mitraphyllin

Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin

Besonders hervorzuheben sind dabei Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin, denn sie fungieren als Agonist am µ-Opioid-Rezeptor. Darauf wird auch die sedierende Wirkung zurückgeführt. Mitragynin stellt mit Zweidrittel des Alkaloidgemisches den Hauptbestandteil an Alkaloiden dar.

Auch wenn es den Anschein macht, dass Mitragynin fast ausschließlich für die Wirkungsweise verantwortlich gemacht werden kann, ist das nicht ganz richtig. Die enthaltenen strukturverwandten Moleküle agieren in einem Gemisch, sodass nicht eine einzelne Substanz isoliert werden kann, die zu den erwünschten Wirkungen führt. Bei der Herstellung von Kratom-Extrakten sollte dieser Umstand stets berücksichtigt werden.

Anwendungsgebiete

Kratom kann laut traditioneller Heilkunde und Nutzererfahrungen bei folgenden Beschwerden angewendet werden:

  • Schmerzen
  • Depressiven Verstimmungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Diabetes und Schlaganfall
  • Suchtzuständen
  • Schlafproblemen
  • Antriebslosigkeit
  • Stresszuständen
  • Angstzuständen
  • Sexualproblemen
  • Verdauungsbeschwerden

Schmerzen

Die schmerzlindernden Eigenschaften von Kratom sollen mit denen von Codein vergleichbar sein. Tatsächlich soll das enthaltene Alkaloid 7-Hydroxymitragynins die Schmerzempfindlichkeit absenken und 13-mal so intensiv wie Morphin wirken. Aus diesem Grund bezeichnen Verfechter von Kratom die Substanz als wirkungsvolles Analgetikum, welches im Gegensatz zu Morphin keine gefährlichen Nebenwirkungen besitzt.

Trotzdem muss darauf hingewiesen werden, dass der Wirkmechanismus mit dem von Opiaten vergleichbar ist. Deshalb sind sich die Substanzen nicht nur in ihrer Wirkungsweise ähnlich, sondern können auch die gleichen Nebenwirkungen hervorrufen. Hierbei ist vor allem die Suchtproblematik hervorzuheben, die sich durch eine tägliche Anwendung ergeben kann. Eine regelmäßige Einnahme ist aber ohnehin nicht empfehlenswert, da sich dadurch eine unerwünschte Toleranz ausbilden kann.

Depressive Verstimmungen

Einige Anwender nehmen Kratom ein, um von der stimmungsaufhellenden Wirkung zu profitieren. Berichten zufolge soll die Substanz zu mehr Positivität und zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens beitragen. Deshalb wird Kratom auch von Menschen mit depressiven Verstimmungen eingenommen. Bevor entsprechende Extrakte zur alleinigen Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, sollte in jedem Fall ein Arzt befragt werden. Zudem können gefährliche Wechselwirkungen mit MAO-Hemmern entstehen, die häufig bei Depressionen verschrieben werden.

Konzentrationsschwierigkeiten

Konzentrationsschwierigkeiten können sowohl das berufliche als auch das private Leben stark beeinträchtigen. Auch hierbei könnte Kratom Abhilfe schaffen, denn die Substanz soll die Konzentration und Aufmerksamkeit verbessern. Zudem soll es mit der Einnahme von entsprechenden Präparaten möglich sein, mehr Klarheit zu erlangen und den Fokus neu zu setzen. Dabei ist es aber besonders wichtig, dass die Dosierung richtig gewählt wird, da es sonst zu gegenteiligen Effekten kommen kann.

Diabetes und Schlaganfall

In Südostasien wurde Kratom viele Jahrhunderte angewendet, um verschiedene Beschwerden und Erkrankungen zu lindern. Den Pflanzenextrakten wird beispielsweise nachgesagt, dass sie Diabetikern bei der Blutzuckerkontrolle unterstützen können. Die Vermutungen stützen sich auf den Umstand, dass Kratom das sogenannte Catechin enthält, welches wiederum eine nachahmende Wirkung in Bezug auf Insulin haben soll. Zudem vereint Kratom Antioxidantien, die das Ausmaß der Neuronenschädigung nach einem Schlaganfall abmildern sollen.

Suchtzustände

Um eine Opiatabhängigkeit zu bekämpfen, ist ein Entzug notwendig. Dabei kann es zu schweren Entzugserscheinungen in Verbindung mit Durchfall, Erbrechen, Angstzuständen, Schmerz, Schweißausbrüchen und Schlaflosigkeit kommen. Kratom könnte dabei helfen, diese negativen Begleiterscheinungen abzumildern. Dabei gilt es jedoch zu berücksichtigen, dass auch von Kratom ein Abhängigkeitspotenzial ausgeht.

Schlafprobleme

Wer nachts nicht ausreichend Schlaf findet, ist tagsüber nicht voll einsatzbereit. Schlafmittel können zu zahlreichen Nebenwirkungen führen. Eine Alternative könnte Kratom darstellen, da es in der richtigen Dosierung entspannend und schlaffördernd wirkt. Auch dafür scheinen die Wirkstoffe Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin verantwortlich zu sein, die auf die µ-Opioid-Rezeptoren Einfluss nehmen. Mit der Einnahme soll es nicht nur leichter fallen einzuschlafen, sondern auch die Schlafqualität zu verbessern. Anwender berichten zudem, dass sie intensiver träumen, wenn sie Kratom einnehmen.

Antriebslosigkeit

In kleinen Mengen angewendet, kann Kratom scheinbar dabei helfen, Antriebslosigkeit zu überwinden. Die Substanz soll stimulierend wirken und mehr Energie verleihen. Anwender berichten, dass sie nach der Einnahme über mehr mentale Klarheit verfügen, weshalb die Pflanzenextrakte gerne während anstrengender Arbeitstage eingenommen werden. Um von den gewünschten Effekten zu profitieren, sollte die richtige Dosierung und die geeignete Wahl der Kratomsorte berücksichtigt werden. Wie genau der Wirkmechanismus in Hinblick auf die anregende Wirkung von Kratom abläuft, ist übrigens noch nicht geklärt. Vermutungen zufolge sollen die Bestandteile Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin – sofern eine niedrige Dosierung angestrebt wird – an den Delta-Opioid-Rezeptoren wirken.

Stresszustände

Stress bestimmt den Alltag von vielen Menschen. Von Kratom soll eine beruhigende und euphorisierende Wirkung ausgehen. Dadurch soll es gelingen, Stress, Angst und Anspannung zu beseitigen. Zudem wird der Substanz nachgesagt, dass sie die Muskelentspannung fördert, wodurch auch körperliche Verspannungen gelöst werden können. Das ist wohl auch der Grund, warum Kratom bei chronischen Rückenschmerzen empfohlen wird.

Ängste und Angstzustände

Soziale Ängste können das Wohlbefinden und die individuelle Handlungsfreiheit entscheidend beeinträchtigen. Anwendungsberichten zufolge soll sich Kratom hervorragend dafür eignen, um soziale Ängste zu überwinden. So soll sich die Substanz positiv auf Selbstvertrauen und die soziale Interaktion auswirken. Auch hierbei spielen vermutlich die entspannungsfördernden Eigenschaften eine Rolle.

Sexualproblemen und Potenzprobleme

Vereinzelt wird Kratom auch als Aphrodisiakum oder Substanz zur Steigerung des sexuellen Leistungsvermögens empfohlen. Mit der Einnahme sollen die sexuelle Erregung und das Empfinden intensiviert werden. Kratom soll sich dabei sowohl für Männer als auch für Frauen eignen. Um die Vorteile nicht in Nachteile zu verwandeln, sollte auch hier eine geringe Dosis gewählt werden, da entsprechende Präparate sonst stärker als gewünscht zur Entspannung beitragen.

Kratom Studien

Es gibt eine große Anzahl an Studien, die sich mit psychoaktiven Substanzen und deren Wirkpotenzial beschäftigen. In Bezug auf Kratom steckt die Forschung aber noch in den Kinderschuhen. Es gibt jedoch einige wissenschaftliche Untersuchungen, die bereits erste Hinweise darauf liefern, dass Kratom viele potenzielle Vorteile besitzt. So wurde untersucht, inwiefern die Substanz bei Depressionen sinnvoll sein kann.

Auch die entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften wurden unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten untersucht.

Dass Kratom auch positive Effekte bei Magen-Darm-Problemen besitzt, konnte ebenfalls nachgewiesen werden.

Natürlich widmeten sich auch Forscher der Frage, ob die Bestandteile von Kratom auch Schmerzpatienten helfen könnten. Auch hierbei gab es erste Erkenntnisse.

Nicht zuletzt gingen Forscher der Frage auf den Grund, ob die Pflanze tatsächlich Diabetikern bei der Regulierung der Blutzuckerwerte helfen könnte.

Tatsächlich konnte damit herausgefunden werden, dass sich der Wirkstoff Mitragyna speciosa positiv auf den Glukosetransport auswirkt.

Von besonderem Interesse sind die im Kratom enthaltenen Alkaloide und wie sie gewonnen werden können. Hiermit hat sich eine Dissertation, eingereicht an der Universität Greifswald, beschäftigt.

Sucht und Abhängigkeit

Welches Suchtpotenzial geht von der Pflanze aus?

Kratom gerät nicht selten in Kritik, da von der Substanz ein Abhängigkeitspotenzial ausgehen soll. Das Thema Sucht und Abhängigkeit ist bei entsprechenden Pflanzenauszügen jedoch kaum erforscht. Anwender, die im konkreten Fall von psychischer oder physischer Abhängigkeit berichten, gibt es nur vereinzelt. Trotzdem muss darauf hingewiesen werden, dass Anwender bei der täglichen Einnahme von Kratom, beispielsweise zur Linderung von chronischen Schmerzen, körperliche Abhängigkeiten ausbilden können. Das gilt insbesondere dann, wenn die Substanz häufig und in hohen Dosierungen eingenommen wird.

Droge?

Kratom wird als Naturdroge bezeichnet, da sie das Wohlbefinden von Anwendern steigern kann. Der Mensch an sich ist darauf bedacht, schöne Erlebnisse zu wiederholen und somit das Konsumentenverhalten zu unterstützen. Wem Kratom  also gut tut, der wird es wieder einnehmen. Dabei handelt es sich in erster Linie aber nicht unbedingt um eine körperliche Abhängigkeit. Vielmehr geht es darum, dass Anwender der Naturdroge mental zugetan sind. Anwender sollten auch Naturdrogen nie dafür gebrauchen, um unangenehme Gemütszustände wie Trauer und Wut entgegenzuwirken.

Die mentale und körperliche Abhängigkeit spielt dann eine Rolle, wenn die Substanz ein fester Bestandteil des Alltags darstellt. Daraus können sich erste Entzugserscheinungen ergeben, wie Unwohlsein, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Erschöpfung und Muskelschmerzen. Menschen, die lange Zeit Kratom eingenommen haben, gaben nach dem Substanzverzicht an, dass sie etwa eine Woche mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen hatten.

Gerade Langzeitkonsumenten haben mit der Toleranzbildung zu kämpfen, die dann entsteht, wenn die Substanz in kurzen Zeiträumen häufig eingenommen wird. Dadurch erhöhen sich nicht nur im längeren Verlauf die Einzeldosen, sondern auch die Gesundheitsrisiken.

Aus den oben genannten Gründen sollten Verbraucher daher ihr Konsumentenverhalten stets hinterfragen, Kratom nicht zum alltäglichen Begleiter machen und niemals als Frustbekämpfer benutzen.

Ist Kratom in Deutschland legal?

In einigen Ländern wie Thailand, Australien, Vietnam, Dänemark, Polen und Litauen ist Kratom verboten. In Deutschland wurde im Jahr 2010 darüber beraten, ob die Substanz auch hierzulande in das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen werden soll. Die Beschlussfassung hinsichtlich „Mitragyna speciosa“ (Kratom) wurde allerdings vertagt, weshalb die Pflanze und die Pflanzenbestandteile nicht in das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen wurden. Noch ist unklar, ob Kratom in Deutschland zukünftig ebenfalls verboten wird. Momentan sind Kauf und Konsum legal.

Kratom Darreichungsformen

Kratom ist in folgenden Darreichungsformen erhältlich:

  • Pulver
  • Kapseln
  • Tee

Kratom Pulver und Kapseln

Die Pflanzenextrakte können sowohl in Pulver als auch in Form von Kapseln eingenommen werden. Während Kapseln bequem verzehrt und auf Reisen transportiert werden können, punktet das Pulver in Sachen Vielseitigkeit. So kann es in diversen Lebensmitteln aufgelöst werden. Am besten eignen sich Joghurts und Fruchtsäfte, da das Pulver von Natur aus einen eher bitteren Geschmack besitzt. Bei Pulver ist die Verwendung einer Waage oder eines Dosierlöffels zu empfehlen, um Überdosierungen zu vermeiden.

Kratom Tee

Wer Kratom auf klassische Weise einnehmen möchte, bereitet sich einen Tee zu. Dafür eignen sich am besten getrocknete und zerkleinerte Kratomblätter, die nach Anleitung gekocht werden. Optional kann auch etwas Zitronensaft in den Teesud gegeben werden.

Kratom Rauchen: Geht das?

Im Internet wird häufig angegeben, dass die Blätter auch geraucht werden können. Fraglich bleibt allerdings, ob die gewünschte Wirkung auf diese Weise erzielt werden kann. Experten geben an, dass eine sehr hohe Menge an Pflanzenbestandteilen geraucht werden muss, um von den Eigenschaften profitieren zu können. Allerdings ergibt sich aus Anwenderberichten, dass der Rauchprozess womöglich dafür genutzt werden könnte, um die eingetretene Wirkung zu verlängern. Hierbei handelt es sich aber mehr um eine Vermutung, als um eine festgestellte Tatsache.

Dosierung und Einnahme

Die Dosierung von Kratom richtet sich maßgeblich nach der Pflanzensorte. In jedem Fall ist es ratsam, mit kleinen Mengen zu beginnen, um die Wirkung auf den eigenen Körper zu beobachten. Damit können effektiv Nebenwirkungen und eine Überdosierung verhindert werden. Wenn Anwender das Gefühl haben, dass der Wirkeintritt ausbleibt, sollte nicht nachkonsumiert werden.

Empfehlenswert sind eine exakte Waage und ein Konsumententagebuch, damit die eingenommene Dosis genau protokolliert werden kann. Somit kann eine individuelle und zielgenaue Dosierung erfolgen. Richtwerte geben Anwendern eine erste Orientierung.

  • Geringe Dosierung: 3-5 g
  • Mittlere Dosierung: 5-10 g
  • Hohe Dosierung: 8-15 g

Wie gut das Kratom wirkt, ist aber auch davon abhängig, wie die Qualität des Produktes ist. So kann bereits mit 2 g ein Wirkungseintritt beobachtet werden.

Bei Extrakten reicht eine sehr geringe Dosierung aus, um gute Wirkungen zu verzeichnen.

  • Geringe Dosierung: 1-2 g
  • Mittlere Dosierung: 2-3 g
  • Hohe Dosierung: 3-6 g

Bei der Einnahme ist also wichtig, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu bevorzugen und die individuelle Einnahmeempfehlung zu erforschen. Wer Kratom zu häufig und stark konsumiert, muss nicht nur mit eventuellen Abhängigkeitserscheinungen, sondern auch mit Nebenwirkungen rechnen.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Kratom kann zu Nebenwirkungen führen und eignet sich nicht ohne Einschränkungen für den Mischkonsum.

Nebenwirkungen

Wenn Kratom überdosiert wird, kann das zu katerähnlichen Beschwerden (Übelkeit und Erbrechen) am Folgetag führen. Bei Unwohlsein ist es ratsam, die Trinkmenge entsprechend zu steigern und dem Körper Ruhe zu gönnen.

Auch Appetitlosigkeit wird als Nebeneffekt angeführt. Zudem sind Hyperpigmentierung der Haut, erhöhte Reizbarkeit, und Gelenk- sowie Muskelschmerzen möglich. Wird Kratom regelmäßig über lange Zeit angewendet, können auch psychische und physische Entzugserscheinungen auftreten, wenn die Substanz abgesetzt wird. Dabei kommt es insbesondere zu grippeähnlichen Beschwerden.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Es gibt einige Medikamente, die nicht gemeinsam mit Kratom eingenommen werden dürfen. Dazu zählen die sogenannten MAO-Hemmer, die häufig Teil einer Depressionstherapie sind. Beim gleichzeitigen Konsum besteht die Gefahr, dass Wechselwirkungen mit den psychotropen Substanzen der Pflanzenbestandteile ausgelöst werden. MAO-Hemmer sorgen dafür, dass der Abbau von diesen Substanzen verlängert wird. Dadurch wird die Wirkung länger im Körper aufrechterhalten, wodurch auch die Belastung für den Organismus erhöht wird. Zudem kann es zu gefährlichen Nebenwirkungen kommen, weshalb der Mischkonsum unbedingt vermieden werden sollte.

Neben MAO-Hemmern gilt es auch folgende Substanzen zu vermeiden, wenn Kratom eingenommen wird:

  • Propylhexedrin
  • Datura stramonium
  • Carisoprodol
  • Modafinil

Darf Kratom mit Alkohol oder Cannabis kombiniert werden?

Konsumenten stellen sich häufig die Frage, ob Kratom mit Alkohol oder Cannabis kombiniert werden darf. Hinsichtlich Alkohol gibt es bereits Erfahrungswerte, die insbesondere Bier als angenehme Verstärkung hervorheben. Negative Wechselwirkungen scheint es, Berichten zufolge, nicht zu geben.

Auch der Konsum gemeinsam mit Cannabis wird häufig angestrebt, da Kratom mit seinen belebenden Eigenschaften, die müde machende Wirkung von THC aufhebt. Das gilt aber nur so lange, wie Kratom niedrig dosiert wird. Wird die Dosierung gesteigert, führt das vermutlich auch zu einer Verstärkung der entspannenden und sedierenden Eigenschaften. Kratom in Verbindung mit Cannabis kann anscheinend auch die Rauschwahrnehmung verändern, intensivieren und das Wohlbefinden währenddessen steigern.

Erstanwendern ist allerdings in jeden Fall anzuraten, Kratom zunächst einige Zeit einzeln anzuwenden, bevor ein Mischkonsum angestrebt wird. Auch hier sollte sich langsam an die Kombination von Kratom und Alkohol herangetastet werden, um kein unerwünschtes Wirkprofil hervorzurufen.

Kratom online bestellen

Interessierte erhalten Kratom-Produkte im Onlinehandel. Dabei sollten Präparate bevorzugt werden, die aus biologischem Anbau stammen. Das Bio-Siegel gibt Anwendern die Sicherheit, dass keine Schadstoffe verarbeitet sind. Bei dem Kauf von Kratom sollte zudem auf eine gute Qualität gesetzt werden, um die entsprechende Wirkung auch in einer geringen Dosis zu erreichen. Die Zahl der Anbieter ist überschaubar, wodurch sich die Unterschiede in Bezug auf Qualität und Preis relativ einfach feststellen lassen. Vor dem Kauf sollten die Produktbeschreibungen aufmerksam gelesen werden.

Diese geben häufig bereits viele Informationen rund um den Anbau, die Verarbeitung und die Zusammensetzung. Bei offenen Fragen lohnt es sich, beim Verkäufer nachzufragen, um Unsicherheiten zu beseitigen. Falls nach der Einnahme keine oder nur eine geringe Wirkung auftritt, deutet das nicht automatisch auf eine schlechte Qualität hin. Die unterschiedlichen Sorten können bei jedem Anwender anders wirken.

Deshalb kann es sich lohnen, mehrere Sorten auszuprobieren. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, Produkte vom Händler des Vertrauens zu beziehen, denn dabei können sich Käufer sicher sein, dass sie ein qualitativ hochwertiges Produkt erhalten, welches auf unnötige Zusatzstoffe verzichtet.

Ein gutes Produkt schafft faire Anbaubedingungen

Fairtrade ist ein häufig genutzter Begriff und ist auch in Bezug auf Kratom wichtig. Der Anbau und die Verarbeitung der Pflanze stellen für viele Bauern eine Lebensgrundlage dar. Mit eigens bewirtschafteten Flächen verdienen sie Geld für sich und ihre Familien. Zudem kann mit der Züchtung von Kratom-Bäumen der Ausbreitung von Palmölplantagen entgegengewirkt werden.

Einigen Anbietern von Kratom ist es ein Anliegen, dem Käufer darzulegen, wie die Inhaltsstoffe ihrer Produkte angebaut und verarbeitet werden. Diese Informationen schaffen nicht nur mehr Transparenz, sondern auch Vertrauen zu dem Verkäufer. Wem die Themen Umweltschutz und faire Entlohnung wichtig sind, der achtet deshalb beim Kauf auf entsprechende Angaben in der Artikelbeschreibung. Auch hierbei ist es ratsam, sich beim Verkäufer zu erkundigen, sofern die gewünschten Informationen nicht angegeben sind.

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