Sauerampfer

Der Sauerampfer ist auf Wiesen weit verbreitet. Er wird bis zu 1 m hoch und besitzt grasgrüne, fleischige Blätter, die ähnlich dem Rhabarber einen säuerlichen Geschmack haben. Frische Sauerampferblätter werden vornehmlich zum Würzen von Salaten verwendet.

Steckbrief: Sauerampfer

Pflanze:Rumex acetosa L.
Familie:Knöterichgewächse (Polygonaceae)
Herkunft:Die Heimat der Pflanze ist Europa.
Synonyme:Wiesen-Sauerampfer

Anwendung:

Sauerampferkraut wurde wegen seiner schleimlösenden, entzündungshemmenden Wirkung zur Behandlung von Erkältungskrankheiten und Nebenhöhlenentzündungen angewendet. Diese Wirkungen aber nur für Fertigpräparate, die noch weitere Bestandteile haben, belegt.

Aufgrund des hohen Oxalatgehaltes des Sauerampfers sollte die Aufnahme größerer Mengen vermieden werden.

Dosierung:

Keine Empfehlung möglich.

Zubereitungen:

Sauerampfer ist Bestandteil von Fertigarzneimitteln zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen der oberen Atemwege und Nasennebenhöhlen (Sinusitiden).

Hinweise:

Sauerampfer enthält größere Mengen an Oxalat. Oxalatvergiftungen können neben Reizungen des Magen-Darm-Traktes Nierenschäden hervorrufen. Daher sollten vor allem Kinder nur geringe Mengen zu sich nehmen. Eine Vergiftung ist aber nur nach Aufnahme größerer Mengen, z.B. in Form von Sauerampfersalat, zu befürchten.