Bärlauch

Der Bärlauch oder Waldknoblauch kommt in ganz Europa und Nordasien vor. Die Trugdolden mit den weißen, sternenförmigen Blüten sitzen auf einem 10 bis 50 cm hohen, aufrechten Stängel. Der Bärlauch ist bisher nur ungenügend wissenschaftlich untersucht, die frische Pflanze und Zwiebel werden wie der Knoblauch als Gewürz verwendet.

Steckbrief: Bärlauch

Pflanze:Allium ursinum L.
Familie:Lauchgewächse (Alliaceae)
Herkunft:Der Bärlauch ist in Europa und Nordasien zuhause. Er wächst überwiegend in Wäldern. Importiert wird die Droge aus Osteuropa.
Synonyme:Bärenlauch, Hexenzwiebel, Wilder Lauch, Ramsel(l), Waldknoblauch, Waldlauch, Wilder Knoblauch, Zigeunerlauch

Anwendung:

Überwiegend als Gewürz. Volksmedizinisch wird der Bärlauch wie der Knoblauch gegen Arteriosklerose, Bluthochdruck und bei Magen-Darm-Störungen eingesetzt. Die Daten zur Beurteilung der Wirksamkeit sind ungenügend.

Dosierung:

Die Blätter und die Zwiebel des Bärlauchs werden wie der Knoblauch als Gewürz verwendet. Für eine genaue Angabe der Dosierung sind die uns derzeit vorliegenden Daten unzureichend. Frischpflanzensäfte: gemäß Packungsbeilagen

Zubereitungen:

Frischpflanzensäfte

Hinweise:

Die Wirkungen des Bärlauchs sind denen des Knoblauch ähnlich. Beim Verzehr größerer Mengen kann es zu Reizungen des Magen-Darm-Traktes kommen. Nebenwirkungen und Risiken sind nicht bekannt.