Senfölglykoside (Glucosinolate)

glucosinolate

Senfölglykoside (Glucosinolate) sind charakteristische Inhaltsstoffe von Pflanzen aus der Überordnung Capparanae, wobei die Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) zu den bei uns am bekanntesten Familien zählt. Diese Verbindungen zersetzen sich bei Zellverletzung durch das pflanzeneigene Enzym Myrosinase zu den für Geschmack und Geruch typischen Senfölen und Nitrilen und bieten somit der Pflanze einen Schutz vor Fraßschäden und mikrobiellem … Weiterlesen …

Fette und Öle

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Unter Fetten bzw. Ölen versteht man Ester des Glycerols mit Fettsäuren, wobei meist alle drei OH-Gruppen des Glycerols verestert sind (Triacylglycerole). Der Erstarrungspunkt der Fette hängt im Wesentlichen vom Sättigungsgrad und der Kettenlänge der Fettsäuren ab. Fette, die bei Raumtemperatur flüssig sind werden als fette Öle bezeichnet. Neben den Triacylglycerolen sind bei den pflanzlichen Fetten … Weiterlesen …

Herzglykoside

Herzwirksame Glykoside sind stark wirksame Substanzen mit einem Steroidgrundgerüst, die von Pflanzen und niederen Wirbeltieren wie z.B. Kröten gebildet werden. Die Ureinwohner Afrikas benützen Zubereitungen aus Strophanthus-Arten zur Herstellung von Pfeilgiften. In der Medizin werden meist isolierte Verbindung zur Behandlung der Herzinsuffizienz verwendet. Mittlerweile kennt man über hundert verschiedene Verbindungen. Die Wirkungsweise der Herzglykoside ist … Weiterlesen …

Ätherische Öle

Ätherische Öle setzen sich aus einer Mischung fettlöslicher, leicht flüchtiger Substanzen zusammen und kommen überwiegend aus der Gruppe der Terpenoide, d.h. aus Isopreneinheiten zusammengesetzten Molekülen. Sie zeichnen sich durch einen aromatischen, oft charakteristischen Duft aus und finden daher in der Aromatherapie aber auch in der Lebensmittelindustrie Verwendung. Die Zusammensetzung der ätherischen Öle einer Pflanze ist … Weiterlesen …

Alkaloide

Unter Alkaloiden versteht man stickstoffhaltige, meist alkalisch reagierende Verbindungen, wobei das Stickstoffatom meist in einem Ringsystem steht. Sie besitzen sehr häufig eine stark ausgeprägte Wirkung auf den Säugetierorganismus. Einerseits bilden sie wertvollen Arzneisubstanzen, andererseits können sie sehr stark giftig wirken, wie z.B. die Alkaloide des Eisenhuts. Da Alkaloide in der Pflanze häufig durch weitere Reaktionen … Weiterlesen …

Cumarine

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Cumarine leiten sich von den Phenolsäuren ab und finden sich häufig in Pflanzen der Familien der Dolden- und Rautengewächse. Die Stammverbindung ist das Cumarin (1-H-1-Benzopyran-2-on), das erst beim Welkprozess enzymatisch gebildet wird und z.B. das typische Aroma des Waldmeisters ausmacht. Häufig sind sie mit dem ätherischen Öl der Pflanze vergesellschaftet. Mittlerweile sind etwa 500 verschiedene … Weiterlesen …

Saponine

Saponine

Saponine sind meist bitter schmeckende Verbindungen, die oberflächenaktive Eigenschaften besitzen und in wässriger Lösung Schaum bilden. Daher sind sie für Fische toxisch. Ihre Bezeichnung leitet sich vom lateinischem Wort sapo für Seife ab. Die meisten Saponine besitzen eine hämolytische Aktivität, die zur Gehaltsbestimmung ausgenutzt werden kann. Saponine werden fast ausschließlich von Pflanzen gebildet, wobei Steroidsaponine … Weiterlesen …

Flavonoide

flavonoide

Flavonoide sind in höheren Pflanzen die mengenmäßig am häufigsten auftretenden sekundären Pflanzeninhaltsstoffe und stellen eine große Strukturvielfalt innerhalb der Gruppe der Polyphenole dar. Mittlerweile sind etwa 6500 Verbindungen bekannt, die je nach Grundstruktur in mehrere Gruppen eingeteilt werden. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort flavus = gelb ab und berücksichtigt damit die Tatsache, dass … Weiterlesen …