Mariendistel

Der Legende zufolge, stillte Maria ihren Sohn Jesus unter einer Distel. Da einige Tropfen Milch auf die Blätter fielen und sich weiße Flecken zeigten, wurde die Pflanze Mariendistel (Silybum marianum) benannt. Im Volksmund wird auch von Liebfrauen- oder Milchdistel gesprochen. Der Distel wird zugeschrieben, dass sie die Milchproduktion bei stillenden Frauen fördert.

Die bis zu 150 Zentimeter hoch wachsende, distelartige Pflanze besitzt große, glänzend grün, buchtig gelappte Blätter mit einem dornigen Rand. Sie sind vor allem entlang der Nervatur charakteristisch weiß marmoriert. Die großen, endständigen, meist rotvioletten Blütenköpfe besitzen zurückgebogene, mit einem Dorn versehene Hüllkelchblätter, Die kleinen eiförmigen Früchte tragen einen vielstrahligen, silbrigen Pappus.

Verwendung der Mariendistel

Am effektivsten zeigt sich die Verwendung der gemahlenen Samen. Allerdings wirken sie nur dann, wenn sie beim Mahlen nicht mit Metall in Kontakte kommen. Zudem sollten die Samen nie einer Temperatur von über 40 Grad Celsius ausgesetzt sein.

Am nachhaltigsten zeigt sich der direkte Konsum der Mariendistel. Der Anwender bekommt die perfekte Aufnahme der Wirkstoffe und gleichzeitig wirkt die Distel als „Peeling“ der Darmwände. Die Reinigung des Verdauungstrakts ist besonders wichtig, damit mögliche Keime herausgespült werden.

Zur medizinischen Verwendung kommen die Früchte der Mariendistel. Sie enthalten zu 1,5 bis drei Prozent Silymarin. Es handelt sich hierbei um ein Wirkstoffgemisch, welches sich aus unterschiedlichen Flavonoglinanen zusammensetzt:

  • Silibinin
  • Isosilininin
  • Silychristin
  • Silydianin

Steckbrief: Mariendistel

Pflanze:Silybum marianum (L.) Gaertn.
Familie:Korbblütengewächs (Asteraceae= Compositae)
Herkunft:Südeuropa, Kleinasien, Südrussland, Nordafrika. Importländer: Argentinien, Rumänien, Ungarn, China.
Synonyme:Frauendistel, Magendistel, Marienkörner, Milchdistel, Stechkörner, Stichsaat, Stichsamen

Die leberschützenden Eigenschaften der Mariendistel wurden ausgiebig untersucht. Das wirksame Prinzip ist ein Gemisch verschiedener Flavonolignane, das als Sylimarin bezeichnet wird und den Hauptbestandteil Silibin enthält. Silymarin schützt die Leberzellen indem es die Zellmembran so verändert, dass Zellgifte nicht in die Zellen gelangen können.

Zudem besitzt es eine neutralisierende Wirkung auf freie Radikale und antioxidative Eigenschaften. Außerdem wird die Regeneration der Leber durch Steigerung der Proteinsynthese gefördert. Es eignen sich Zubereitungen zur Vorbeugung und Behandlung toxischer Leberschäden, zum Beispiel, durch Alkohol, Chlorkohlenwasserstoffen, sowie zur unterstützenden Therapie chronisch- entzündlicher Lebererkrankungen, wie:

  • Hepatitiden
  • Leberzirrhose
  • Fettleber

Die wichtigste therapeutische Maßnahme besteht aber in der Vermeidung der Lebergifte (s. Hinweis). Bei chronischen Erkrankungen der Leber ist meistens eine Anwendung über einen längeren Zeitraum erforderlich. Bei Vergiftungen durch den Knollenblätterpilz kann eine rechtzeitige Anwendung eines parenteral zu verabreichenden Produktes, lebensrettend sein.

Die Teezubereitungen enthalten kaum Silymarin, da es schwer wasserlöslich ist. Trotzdem sind Mariendistelfrüchte häufiger Bestandteil von Leber- Gallen- Tees und werden zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden genutzt.

Die Wirksamkeit von Zubereitungen aus dem Marienkraut ist nicht wissenschaftlich belegt. Daher wird eine Verwendung nicht empfohlen.

Anwendung:

Vorbeugung und Behandlung toxischer Leberschäden
unterstützende Behandlung akuter und chronischer Leberentzündung
unterstützende Behandlung von Leberzirrhose oder Fettleber
Verdauungsbeschwerden

Wichtiger Hinweis:

Mariendistelfrüchte sollten nie ohne Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Ein Tee aus diesem Heilkraut eignet sich nicht, um eine eventuelle Erkrankung der Leber günstig zu beeinflussen. Die wichtigen Inhaltsstoffe sind nicht wasserlöslich und liegen daher nur in sehr niedriger Konzentration vor. Ein Tee eignet sich jedoch, um Blähungen oder ein Völlegefühl zu lindern. In einem Fertigarzneimittel kann der Wirkkomplex Silymarin höher konzentriert vorkommen.

Die Mariendistel gehört der Familie der Korbblütler an. Personen die allergische Reaktionen zeigen, sollten die Heilpflanze vorsichtshalber nicht anwenden. Die Früchte der Mariendistel können zudem in einigen Fällen Blähungen, als auch Bauchschmerzen hervorrufen. Ansonsten gelten Zubereitungen als unbedenklich.

Inhaltsstoffe der Mariendistel

Das Haupteinsatzgebiet der Mariendistel sind Probleme mit der Leber oder der Galle. Sie besitzt zudem eine ausgeprägte entkrampfende Wirkung auf das vegetative Nervensystem. Die Inhaltsstoffe der Pflanze im Einzelnen sind:

  • Flavon
  • Flavonoide
  • Bitterstoffe
  • biogene Amine
  • Gerbstoff
  • Farbstoff
  • unbekannte scharfe Substanzen
  • Silybin
  • Silymarin
  • ätherische Öle

Weitere Anwendungsbereiche sind:

Allergien, Darmbeschwerden
Gallenbeschwerden, Hepatitis, Krampfadern
Magenbeschwerden,
Migräne, Pfortader Stauung
Reisekrankheit, Seekrankheit
Schwindel
Trigeminusneuralgie

Die Mariendistel kann sowohl innerlich, als auch äußerlich zur Anwendung kommen. Als Tee wird sie gegen Leberprobleme und bei Hepatitis eingesetzt. Eine Mariendistelkur gestaltet sich als sinnvoll, wenn ein Patient sich von einer langwierigen Leberentzündung erholen muss. Zeitgleich hilft die Distel gegen Verdauungsbeschwerden und bei Migräne. Der Stoffwechsel kann angeregt werden, indem der Anwender eine Mariendistelkur durchführt.

Mariendistel für die Gesundheit

Bereits im Mittelalter wurde die Mariendistel in deutschen Klostergärten angebaut. Für medizinische und heilende Zwecke kamen allerdings nur die einförmigen Früchte (Samen) zum Tragen. Noch heute wird die Pflanze im großen Rahmen in Österreich, Ungarn, Argentinien, aber auch in Deutschland angebaut.

Durch zwei Effekte des Silymarins wird ein Leberschutz erzielt. Die Wirksubstanz fördert die Protein- Synthese in den Leberzellen, wodurch bedingt das Gesamt- Organ gestärkt wird und sich besser von chemischem Stress erholen kann.

Zum anderen stabilisiert Silymarin die Zell- Membranen. Besonders positiv wirkt sich das auf die Hepatocyten aus, die weniger Giftstoffe aufnehmen, aber umgekehrt diese effektiver ausschleusen können.

Die Mariendistel ist synthetischen Mitteln überlegen und wird aus diesem Grund, sogar in der Intensivmedizin, bei Vergiftungen verwendet. Besonders wirksam reagiert sie bei Vergiftungen durch den Knollenblätterpilz, der die Leber zerstört und wird hochdosiert zur Lebensrettung eingesetzt.

Hauptwirkungen der Pflanze

antitoxisch: entgiftend durch Abschirmung der Leberzellen vor Zellgiften
regenerativ: erholend für Leberzellen
antioxidativ: Radikalfänger
gallefördernd: Fettverdauung fördernd, leicht abführend
antimykotisch: gegen Candida albicans
anregend: Glutathion- Produktion

Die wichtigsten Anwendungsgebiete

  • akute Leberentzündung durch Pilz-, Alkohol- und Medikamentenvergiftungen.
  • chronische Leberschäden durch Gifte, auch nach Leberschäden durch Medikamente, sowie Alkoholmissbrauch und Viren.
  • Leberschwäche nach akuten, schweren Erkrankungen wie schwerer Grippe, nach Verbrennungen oder einer Operation.
  • Leberschwäche bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma.
  • allgemeine Entgiftung, Leberstärkung, Leberentgiftung
  • Mykosen

Zur allgemeinen Entgiftung zeichnet sich ein selbstzubereiteter Tee aus, während nach einer schwerwiegenden Erkrankung hoch dosierte Fertigpräparate zu empfehlen sind. Grundrezept für einen Tee aus Mariendistel:

Einen gehäuften Teelöffel mit frisch zerquetschten Mariendistel- Früchten mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen. Den Sud zehn bis fünfzehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Die leberstärkende und entgiftende Wirkung wird verstärkt, indem der Anwender einige getrocknete Pfefferminzblätter hinzu gibt. Über einen Zeitraum von 6 Wochen, täglich 3 Tassen frischen Tee konsumieren. Der Leber zuliebe empfiehlt sich diese Kur am besten im Frühjahr und Herbst.

Dosierung:

Tee:
Die leberschützenden Wirkstoffe sind kaum wasserlöslich, sodass die Teezubereitung vermutlich nicht so wirkungsvoll ist. Zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden allerdings eignet sich der Tee hervorragend.

Zubereitungen:

Fertigpräparate bestehen in der Regel aus Trockenextrakten, die mit polaren, lipophilen Lösungsmitteln, zum Beispiel Ethylacetat gewonnen wurden. Die Tagesdosis beträgt 200 bis 400 Milligramm Silymarin bzw. berechnet als Silibinin. Für die Qualität der Produkte ist das Herstellungsverfahren und die Art der Darreichungsform entscheidend.

Es gibt zahlreiche Fertigpräparate, die einen aus Silymarin bzw. Silibinin standardisierten Gesamtextrakt enthalten. Mariendistelfrüchte sind auch Bestandteil einiger Leber- und Gallentees.

Hinweise:

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Mariendistel!

Bei Allergien gegenüber anderen Pflanzen aus der Asteraceenfamilie kann eine Kreuzreaktion nicht ausgeschlossen werden.

Nicht anwenden während der Stillzeit und bei Kindern unter 12 Jahren!

Es liegen derzeit keine Erkenntnisse zur Sicherheit der Personengruppen vor. Während einer Schwangerschaft sollte Mariendistel nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.

Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder die immer wiederkehrend sind, sollte der Arzt konsultiert werden!

Ein Arztbesuch ist dringend erforderlich, wenn Zeichen einer Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und/ oder des Augenweißes) auftreten oder eine schwere eine schwere Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens (Müdigkeit, Abgeschlagenheit) vorliegen.

Die wichtigste Maßnahme bei toxischen Leberschäden besteht in der kompletten Vermeidung der leberschädigenden Ursache, z. B. Alkohol!

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen oder Risiken bekannt.

Vereinzelt wirken Mariendistelzubereitungen leicht abführend.

Mariendistel- Pflanze mit schützenden Eigenschaften

Bei der Anwendung von Früchten der Mariendistel wird zwischen den eigentlichen Früchten und Zubereitungen unterschieden. Mariendistelfrüchte werden, als Magenbitter bei Verdauungsstörungen (dyspeptische Beschwerden), wie Übelkeit, Völlegefühl oder Blähungen und Gallenbeschwerden empfohlen.

Extrakte aus den Früchten haben eine schützende Wirkung auf die Leber (hepatoprotektive Wirkung) und kommen zum Einsatz bei chronisch- entzündlichen Lebererkrankungen, so wie bei Leberzirrhose. In der Volksheilkunde wurden Mariendistelfrüchte ebenso, zu früherer Zeit, zur Behandlung von Gelbsucht, „verstopfter Leber“ und Seitenstechen eingesetzt, sowie als galletreibendes Mittel empfohlen.

In der Homöopathie finden die reifen und getrockneten Früchte bei Erkrankungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Galle und des venösen Gefäßsystems Verwendung.

Bereits 400 Jahre v. Chr. war die Mariendistel als Heilpflanze bekannt. Die Legende scheint also nur bedingt wahr zu sein. Zu der Zeit wurde die Pflanze verwendet um Verdauungsbeschwerden zu kurieren. Heutzutage ist bekannt, dass die Distel eine wirksames Mittel gegen Leber- Beschwerden ist.

Aus der harten Schale der Früchte lässt sich ein Extrakt gewinnen, der nicht nur die Leber schützt, sondern auch eventuellen Schäden vorbeugt. Maßgeblich beteiligt ist eine seltene Kombination von Pflanzenstoffen. Da der Hauptbestandteil Silymarin sich schlecht in Wasser auflöst, schaffen moderne Natur- Arzneimittel den Stoff in Kapseln, Tonika oder Tabletten einzubauen.

Mariendistel im Garten kultivieren

Die Pflanze ist eigentlich einjährig, übersteht bei mildem Wetter, aber auch den Winter gut. Die purpurfarbenen Korbblüten sind zwischen Juni und August zu bewundern. Die Distel benötigt einen sonnigen Platz und einen gut durchlässigen, nährstoffarmen Boden. Ins Freiland kann sie direkt ausgesät werden und zwar nach den Eisheiligen.

Die Distel eignet sich besonders gut, als Mischkultur im Gemüsebeet. Die reifen Samen werden, bevor sie abfallen, von ihrem Flaum befreit und müssen vor dem Konservieren völlig trocken sein. Ätherisches Öl und Bitterstoffe sind vor allen Dingen in den Samen hoch konzentriert. Aus diesem Grund wird aus den Samen ein Tee bereitet, der die angegriffene Leber stärken kann.

Die attraktive Pflanze fühlt sich in jedem Garten wohl, solange sie ausreichend Wärme und Sonne bekommt. Eine Kur mit Mariendistel empfiehlt sich für jeden, besonders aber für diejenigen, die nachts zwischen 12 und 3 Uhr aufwachen. In der Regel haben diese Personen eine etwas schwache Leber, heißt: der Körper kann nicht zu einhundert Prozent entgiften. Negative Nebenwirkungen sind nicht bekannt, aber eine leicht abführende Wirkung ist nicht auszuschließen.

Leberregeneration mit Mariendistel

Wer sich entschlossen hat, eine Kur mit der Mariendistel zu versuchen, kann auch seinen Lebensstil überdenken. Das hat nicht nur den Vorteil, dass es der Leber guttut, sondern hat auch positive Sekundäreffekte, beispielsweise eine Gewichtsreduktion.

Um diese zu erreichen muss der Anwender gemahlene Mariendistel 4 Mal täglich, etwa 3 bis 4 Gramm konsumieren. Ideal sind 45 Minuten nach der letzten Mahlzeit und 45 Minuten vor der nächsten Mahlzeit. So wird die Mariendistel nicht mit anderen Lebensmitteln im Magen vermischt und kann die Wirkstoffe wirkungsvoll absorbieren.

Die Anpassung der Essgewohnheiten ist bei einem Konsum von Mariendistel äußerst wichtig, denn die Pflanze besitzt einen hohen Nährwert, der für einen langen Zeitraum sättigt. Die Heilpflanze Mariendistel enthält, wie schon erwähnt, den Wirkstoffe Silymarin, der nicht nur die Leber stärkt, sondern auch den Fettabbau beschleunigt. Es kann also erfolgreich eine Gewichtsreduktion erfolgen, wenn der Anwender Mariendistelkapseln, strikt nach Packungsangaben einnimmt.

Mariendistel- Heilpflanze für Leber, Galle und Darm

Die Pflanze schützt vor schädlichen Einflüssen, hilft bei der Regeneration der Leber und fördert ihre Entgiftungsfähigkeit. Die Mariendistel kann bei Diabetes eingenommen werden, muss natürlich richtig dosiert und angewendet werden.

Die Blätter der Pflanze besitzen keine besondere Heilwirkung, heilkundlich genutzt werden daher ausschließlich die Samen. Die Distel gehört zu den antioxidativ wirksamen Heilpflanzen. Sie neutralisiert freie Radikale und mindert oxidativen Stress. Mariendistel wirkt aber nicht nur selbst oxidativ, sondern regt auch die körpereigene Antioxidantien- Produktion an, sodass der Glutathionsspiegel steigt. Glutathion ist eines der stärksten körpereigenen Antioxidantien.

Zusätzlich aktiviert die Mariendistel die körpereigene Entgiftungsfähigkeit der Leber und zwar in zwei Phasen. Zudem wirkt die Pflanze:

  • insgesamt zellschützend
  • leberregenerierend
  • cholesterinsenkend

Silymarin stabilisiert die Lipidstruktur der Leberzellmembranen und verhindert somit, dass Stoffe, die für die Leber giftig sind, in Leberzellen eindringen können. Gleichzeitig fördert Silymarin die Regeneration der Leber und die Neubildung gesunder Leberzellen.

Um die Heilung einer geschädigten Leber voranzutreiben, reicht es selbstverständlich nicht aus, sich auf Präparate von der Mariendistel zu konzentrieren, auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Zur richtigen Ernährung gehören:

  • besser wenig, als zu viel essen
  • fett- und zuckerfreie Produkte vorziehen
  • Gekochtes und Rohes getrennt essen
  • Früchte und Gemüse getrennt zu sich nehmen
  • Früchte am besten auf leerem Magen und getrennt essen. Lediglich mit grünem Blattgemüse kombinieren (Smoothie)
  • 1 Fastentag pro Woche mit Möhren- oder Rote- Bete- Saft einlegen

Die Mariendistel ist ein fester Bestandteil von Rezepturen, die in der Apotheke zu erwerben sind. Die Mischungen wirken krampflösend und tonisierend und bringen in sehr vielen Fällen eine Linderung der Beschwerden mit sich.