Gelbwurz

Die dem Kurkuma (Curcuma longa) recht ähnliche Pflanze wird bis zu 1.5 m hoch und besitzt purpur- oder karmesinrote Blüten. Auch hier wird das Rhizom nach dem Welken der Blätter geerntet, aber vor dem Trocknen nicht gebrüht. Daher enthält die Javanische Gelbwurz keine verkleisterte Stärke.

Steckbrief: Gelbwurz

Pflanze:Curcuma xanthorrhiza Roxb.
Familie:Ingwergewächse (Zingiberaceae)
HerkunftDie Gelbwurzel wird in Afrika und Asien angebaut. Importiert wird die Droge aus China, Indien und Indonesien.
Synonyme:Javanischer Gelbwurzstock

Anwendung:

Die Inhaltsstoffe der Javanischen Gelbwurz ähneln sehr der Kurkumawurzel. So besitzen sie eine Vielfalt an interessanten Wirkungen, wobei nur die Wirksamkeit bei Verdauungsbeschwerden, wie Blähungen und Völlegefühl und eine Förderung des Gallenflusses belegt ist.

Dosierung:

Tee:
Nicht gebräuchlich, da eine ausreichende Ausbeute wegen der geringen Wasserlöslichkeit unwahrscheinlich ist.

Mittlere Tagesdosis:
2 g getrocknete Javanische Gelbwurz, Zubereitungen entsprechend.

Zubereitungen:

Extrakte der Javanische Gelbwurz sind als Monopräparate und als Bestandteil von Fertigarzneimitteln und Teemischungen aus der Gruppe der Leber- und Gallemittel im Handel.

Hinweise:

Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden!

Die Verwendung von Mengen, die zum Würzen üblich sind, erscheinen aber unbedenklich.

Nicht anwenden bei Verschluss der Gallenwege!
Bei Gallensteinleiden nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden!

Bei Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder periodisch wiederkehren, ist eine Rücksprache mit dem Arzt erforderlich! Eine Anwendung über einen längeren Zeitraum kann zu Magenbeschwerden führen.