Espe

Die Espe ist ein bis zu 20 m hoch wachsender Baum, dessen Blüten ähnlich der Weide männliche und weibliche Kätzchen sind. Die Blätter bewegen sich bereits bei geringem Luftzug, was z.B. in der Redewendung „wie Espenlaub zittern“ zum Ausdruck gebracht wird.Verwendet werden die Rinde, die Blätter und die Triebspitzen der Espe.

Steckbrief: Espe / Zitterpappel

Pflanze:Populus tremula L.
Familie:Weidengewächse (Salicaceae)
Herkunft:Es gibt europäische und nordamerikanische Pappelarten. Mittlerweile findet man aber die Pappel weltweit in den gemäßigten Zonen.
Synonyme:Kanadische Pappel, Schwarz-Pappel, Silber-Pappel, Zitterpappel

Anwendung:

Wie die Weidenarten enthält die Zitterpappel Salicylsäureverbindungen, die schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend wirken. Die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit sind jedoch bisher nicht ausreichend belegt, so dass eine Anwendung nicht empfohlen werden kann.

Dosierung:

Keine Empfehlung möglich.

Zubereitungen:

Bestandteil von Präparaten aus der Gruppe der Antirheumatika.

Hinweise:

Nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren!

Zur Behandlung fieberhafter Erkältungskrankeiten sollten Zubereitungen aus der Espe auch nicht bei älteren Kindern verwendet werden, da es wie bei anderen Salicylaten zur Ausbildung des Reye-Syndroms, einer seltenen aber möglicherweise lebensbedrohlichen Erkrankung, kommen kann.

Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden!

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten oder anderen entzündungshemmenden Schmerzmitteln sowie bei Asthma oder Neigung zu Allergien!

Allergien können auch auftreten bei bestehender Überempfindlichkeit gegenüber Perubalsam oder Propolis.

Nicht ohne ärztlichen Rat anwenden bei Störungen der Nieren- oder Leberfunktion!

Nicht anwenden bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel, einer zumindest in Deutschland selten auftretenden Erbkrankheit.