Labkraut

Das Echte Labkraut ist eine bis zu 1 m hoch wachsende Staude und kommt, außer in den sehr kalten Regionen, überall in Europa, Kleinasien, Persien und Syrien vor. Typisch sind die nadelförmigen, quirlig angeordneten Blätter. Die winzigen, in Rispen stehenden gelben Blüten verbreiten einen angenehmen, honigartigen Geruch. Die medizinische Verwendung der Pflanze wird heute als überholt betrachtet.

Steckbrief: Labkraut

Pflanze:Galium verum L.
Familie:Rötegewächse (Rubiaceae)
Herkunft: 
Synonyme:Gelbes Labkraut, Gliederkraut, Käselabkraut, Liebfrauenstroh, Sternkraut

Anwendung:

Das zur Blütezeit gesammelte Kraut wurde in der Volksmedizin als harntreibendes Mittel bei geschwollen Knöcheln und entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege verwendet. Äußerlich sollte es bei schlecht heilenden Wunden helfen.

Die Wirksamkeit des Labkrautes ist nicht belegt, so dass eine Anwendung nicht empfohlen werden kann.

Das Labkraut enthält Labenzym, das Milch zum Gerinnen bringt. Früher wurde es daher zur Herstellung von Käse verwendet.

Dosierung:

Keine Empfehlung möglich.

Zubereitungen:

Keine im Handel erhältlich.

Hinweise:

Es sind nur unzureichende Informationen zur Wirksamkeit und Risiken vorhanden. Daher sollte von einer Verwendung des Labkrautes abgesehen werden.