Maca Wurzel

Die Maca Knolle wird seit über 2.000 Jahren frisch als Gemüse verzehrt oder in Pulverform dem Körper zugeführt. Bei regelmäßiger Einnahme hilft die Wurzel gegen Ermüdungserscheinungen und steigert die körperliche Leistungsfähigkeit.

Beschreibung Maca Wurzel

Maca wurde bekannt als Superfood der südamerikanischen Inkas. In der heutigen Zeit wird sie als natürliches Aphrodisiakum eingesetzt und wird überwiegend in der Naturheilkunde verwendet. Auf diesem Gebiet dient Maca bei Potenzproblemen und bei Libido Mangel.

Des Weiteren hat sich die Wurzel bei einem unerfüllten Kinderwunsch, aber auch bei typischen Merkmalen in den Wechseljahren bewährt. Ebenso beliebt ist Maca bei Leistungsportlern, zur Leistungssteigerung und zum Steigern der Konzentration.

Maca ist die knollige Wurzel eines peruanischen Kresse Gewächses. Sie gehört zur Familie der Kreuzblütler und wächst bevorzugt auf über 4.000 Metern Höhe in den Anden. Der robusten Pflanze machen Wind und Wetter nichts aus, sie kann die klimatischen Verhältnisse mühelos ertragen und trotzt sogar der UV- Strahlung.

In Peru wird Maca noch heute insbesondere von der indigenen Bevölkerung genossen, aber auch als Heilpflanze verehrt. Sie besitzt nicht nur einen exorbitanten Nährwert, sondern es werden der Wurzel auch verjüngende Eigenschaften nachgesagt. Hierzu wird die Pflanze in Asche geröstet, dann gekocht, gebraten oder nur einfach erhitzt.

In der Regel folgt danach das Zermahlen, wobei die Bevölkerung der Anden das Maca Pulver in erster Linie zum Backen und Kochen verwendet.

Maca Wurzel – Aussehen und Herkunft

Bei uns ist die Maca Wurzel (Lepidium meyenii) noch nicht so bekannt, die Popularität wächst jedoch stetig. Sie verfügt über eine nahe Verwandtschaft zur Gartenkresse (Lepidium sativum), denn beide Pflanzen gehören der Familie der Kreuzblütler an.

Pflanze:Lepidium meyenii
Familie:Kreuzblütler (Brassicaceae)
Herkunft:Hochland der Anden
Synonyme:peruanischer Ginseng, Maino ,Ayak chichira

Der untere Teil des Stängels bildet eine Knolle, somit ähnelt Maca einer Rübe. Neben reichlichen Nährstoffen ist die Wurzel in der Lage, auch Wasser zu speichern (80 %). Je nach Sorte sind die Rüben entweder weiß, gelblich, rot oder auch schwarz. Insgesamt sind in der Zwischenzeit 13 Farbvarianten bekannt.

Die Blätter sind fiedrig und entspringen als dichte Rosette aus der Knolle. Der Geschmack ähnelt der Kresse und die Pflanze kann aus diesem Grund gut für einen Salat Verwendung finden. In der Regel schießt sie erst im zweiten Jahr aus und blüht.

Die Stängel bleiben niedrig liegen und erreichen eine maximale Höhe von gerade einmal 20 Zentimeter.

Die Pflanze wird heute auf 4.000 bis 4.400 Meter über dem Meer kultiviert. In der dünnen Luft ist das für die Anbauer eine mehr als harte Arbeit. Zudem muss immer darauf geachtet werden, dass sich der Boden regeneriert, denn die Maca Pflanze zerrt diesen sehr aus.

Erstaunlicherweise kann die Maca Pflanze auch bei uns wachsen, sie erinnert dabei an die Kultivierung von Radieschen. Es ist allerdings noch nicht klar, ob die Wurzel dann über die gleichen Inhaltsstoffe und somit über den gleichen Wirkstoffgehalt verfügt.

Maca Wirkung:

Die Maca Wurzel beinhaltet jede Menge an Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen, denen eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen wird. Besonders positiv wirkt sich Maca auf das menschliche Hormonsystem, wird auch bezeichnet als endokrines System, aus.

Das Pulver soll in der Lage sein, sie Hormonausschüttung der Schilddrüse, Hypophyse und die Nebenniere anzuregen. Maca beinhaltet sogenannte Glucosinolate, die den Hormonhaushalt unterstützen. Das wiederum sorgt für die normale sexuelle Funktion und erhöht zudem die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau.

Inhaltsstoffe:

Neben den essentiellen Aminosäuren, finden sich in der Maca nahezu sämtliche Vitamine der B- Gruppe und überdies auch eine große Menge an Vitamin C. Weitere Inhaltsstoffe sind:

  • Eisen
  • Kalzium
  • Kalium
  • Jod
  • Mangan
  • Magnesium
  • Zink

Alle diese Bausteine, benötigt der Körper um bestimmte Prozesse durchzuführen und damit alle Funktionen stimmen. Zudem soll Maca sich positiv auf Haut und Haare auswirken.

Die Maca Wurzel verfügt über einen nussigen, süßlichen Geschmack. Das Pulver eignet sich daher gut, für Smoothies, einen Proteinshake oder in Mandel- und Hafermilch. Auch übers Müsli gestreut kann Maca helfen. Anfangs sollten Nutzer allerdings mit kleineren Mengen beginnen. Empfohlen wird in der Startphase ¼ Teelöffel.

Wirkungsspektrum von Maca

Die bekannteste Eigenschaft von Maca ist wahrscheinlich ihre aphrodisierende Wirkung. Studien zeigten, dass die Wurzel nicht nur über eine lustfördernde, sondern auch über eine potenzsteigernde Kraft verfügt.

Ähnlich günstig ist aber auch der Wirkungskreis in den Wechseljahren, wo manche Frauen über eine gewisse sexuelle Unlust klagen. Auch andere Symptome, die mit der Menopause zusammenhängen, wie zum Beispiel Angstzustände oder Depressionen, klangen im Zusammenhang mit der Wurzel ab oder wurden zumindest gelindert.

Auch Männern ist Maca durchaus zu empfehlen. Gerade im Bereich Sexualität konnten gute Ergebnisse erzielt werden. Sei es für die allgemeine Lust auf Sex oder auch um die Spermienqualität zu verbessern. Das ist bei einem länger gehegten Kinderwunsch durchaus ein positiver Faktor.

Zum größten Teil besteht die Maca Wurzel aus Wasser, sie dient der eigentlichen Pflanze als eine Art Wasserspeicher. Trotz des hohen Wasseranteils ist jedoch der Nährstoffgehalt in der Knolle nicht zu verachten. Bei der Maca lautet dieser wie folgt:

  • 59 % Kohlenhydrate
  • 13 % Proteine
  • 8,5 % Faserstoffe
  • 2,2 % Lipide

Bei der frischen Wurzel ist der hohe Gehalt an Jod und Eisen erwähnenswert. Dieses ist jedoch nur bei frischen Knollen interessant, leider wird bei uns die Maca überwiegend in getrockneter Form angeboten. Aber auch in dieser Variante verfügt die Wurzel noch über einen Großteil ihrer Vitalnährstoffe und weist auch in der Form einen Proteingehalt von rund 13 bis 16 Prozent auf.

Zudem ist der Calcium- Gehalt enorm hoch und übertrifft den, der einheimischen Kartoffel. Obwohl der Knolle ihr Ruf als Heilpflanze vorauseilt, wird sie in ihrer Heimat in der Hauptsache als Lebensmittel verwendet.

Die Knolle weist in gekochter und gebratener Form einen süßlichen Geschmack auf und wird in einigen Regionen bis zu dreimal am Tag verzehrt. Im rohen Zustand wird Maca nur selten genossen, der Geschmack allerdings variiert von Sorte zu Sorte dabei leicht. Bevorzugt wird die gelbe Knolle.

Maca als Lebensmittel

Der Calcium-, Jod- und auch der Phosphor- und Zinkgehalt sind keineswegs zu verachten. Diese versorgen den Körper mit wertvollen Nährstoffen. Im Idealfall wird sogar der Cholesterinspiegel durch die Maca gesenkt. Die Knolle hemmt die Aufnahme von „schlechtem“ Cholesterin LDL im Dünndarm und beeinflusst so den Cholesterinspiegel positiv.

Ein erhöhter Cholesterinspiegel kann im schlimmsten Fall für die Verkalkung der Arterien (Arteriosklerose) sorgen, was wiederum zu einer Herz- Kreislauf- Erkrankung führen kann. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden.

Ebenso können Personen mit Verdauungsproblemen von Maca profitieren. Aufgrund des hohen Gehaltes des Ballaststoffanteils bringt die Knolle den Darm natürlich und schonend in Schwung. Nachhaltig werden die Darmgesundheit und das Immunsystem gestärkt.

Nicht zuletzt macht der hohe Eiweißanteil die Maca für ernährungsbewusste Menschen, für Veganer und Vegetarier interessant. Hier spielen die wertvollen Aminosäuren die größte Rolle.

Maca ist, als Kulturpflanze auf deutschem Boden noch nahezu unbekannt. Das hierzulande verfügbare Maca wird in der Regel aus China oder Peru importiert. Bislang sind nur Darreichungsformen in Form von:

  • Kapseln
  • Pulver

verfügbar. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich die Wunderknolle bald auf unserem Markt durchsetzt. Für Hobbygärtner ist Maca bereits als Saatgut erhältlich. Die Aufzucht ist allerdings eine größere Herausforderung und nur Personen, mit einem grünen Daumen, sollten sich auf die Aufzucht einlassen.

Tipp:
In gemahlener Form ist Maca gut als Zugabe zu Smoothies oder im Müsli geeignet. Aufgrund der natürlichen Süße kann zudem Zucker reduziert werden. Daher lässt sich das Pulver gut in Desserts, in Puddings, Cremes oder in Muffins verarbeiten. In der frischen selbst gezogenen Form eignet sich Maca gut für einen Salat, vor allem dann, wenn auch die Blätter mitverarbeitet werden.

Was die Wurzel alles kann!

Diejenigen, die die Maca Wurzel auf ihren täglichen Speiseplan setzen, können durchaus ihr Wohlbefinden steigern. Erfahrungsberichte zeigten folgende Wirkungen:

  • mehr Energie und höhere Ausdauer
  • größere Stressresistenz, schnellere Erholung nach Anstrengungen
  • verbesserte Verdauung
  • Linderung von Beschwerden während der Menstruation und in der Menopause
  • beschleunigter Fett ab- und Muskelaufbau

Beide Darreichungsformen, Kapseln und Pulver haben ihre Vorteile. Das Pulver beispielsweise passt zu einer Vielzahl von Süßspeisen, Desserts oder Shakes. Der Nutzer kann es einfach verarbeiten, allerdings ist es etwas kostenintensiver als Kapseln. Das Pulver kann jedoch variabel dosiert werden und der Körper kann es schnell und einfach aufnehmen.

Kapseln hingegen überzeugen durch die einfache und praktische Dosierung, eine krümelfreie Handhabung und einer guten Versorgung mit der wertvollen Maca Wurzel.

Das macht Maca so gesund

Die Maca ist reich an Kalzium, Zink, Eisen, Jod, Kupfer und Mangan. Die Vitamine B2, B5, C und Niacin mach sie zu einer regelrechten Powerquelle. Darüber hinaus verfügt die Knolle über pflanzliche Sterole, die dem Hormon Testosteron ähnlich sind.

Diese fördern auf natürliche Weise die Durchblutung vom Beckengewebe und stimulieren die Testosteron-, bei Frauen die Östrogenbildung. Nebenbei senken sie den Cholesterinspiegel, indem sie die Aufnahme des Cholesterins im Dünndarm hemmen.

Nicht zuletzt ist Maca als Heilmittel gut geeignet. Die Einnahme von Maca kann sich bei Anämie, Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden, als auch bei Tuberkulose und Osteoporose positiv auswirken.

Wichtige Hinweise:

  • Maca gilt als Grundnahrungsmittel und ist somit, auch in größeren Mengen verzehrt, eher als unbedenklich einzustufen!
  • Personen, mit einem sehr empfindlichen Magen- oder Darmschleimhäuten, könnten allerdings Probleme bekommen. Im Maca finden sich Isothiocyanate (Senfölglykoside), welche Reizungen und schmerzhafte Krämpfe auslösen können.
  • Hier zu einem senfölglycosidfreien gelatiniertem Maca greifen. Dieses ist trotz einem gewissen Vitalstoffverlustes durch Erhitzen noch genügend wirksam.
  • Eine hohe Qualität, als auch eine schonende Verarbeitung und sachgerechte Lagerung gewährleisten, dass wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben und es zu keiner Schimmelpilzbildung kommt.
  • Maca ist kaliumreich und daher bei starker chronischer Nebennieren Insuffizienz nur mit Einschränkungen zu empfehlen!
  • Obwohl es keine Hinweise gibt, wie sich Maca auf Schwangere oder stillende Mütter auswirkt, sollte sicherheitshalber nur auf das schonende gelatinierte Maca zurückgegriffen werden!

Nebenwirkungen:

Die Maca Wurzel wird über einen langen Zeitraum bereits im peruanischen Hochland von Einheimischen verzehr und das in relativ hohen Dosierungen. Es dient als Grundnahrungsmittel und wird ähnlich wie unsere Kartoffel gekocht und in Portionen um die 20 Gramm pro Tag verzehrt.

Bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt. Die Dosierung liegt bei etwa 10 Gramm, entspricht einem Esslöffel, pro Tag. Lediglich Personen, mit einer empfindlichen Verdauung könnten mit einer leichten Schleimhautreizung rechnen.

Maca enthält in der rohen Form, wie alle Kreuzblütler, Isothiocyanate und Beta- Carboline, sowie abhängig von der Verarbeitungs- und Lagerbedingungen einige mikrobielle Toxine. Diese sind allerdings erst in sehr hohen Mengen für eventuelle Unverträglichkeiten verantwortlich.

Hinweis:
Isothiocyanate sind für den charakteristischen Geschmack von Wasabi, Meerrettich und Radieschen verantwortlich und sind auch in Maca enthalten. Diese werden von Personen mit einem empfindlichen Magen- oder Darmschleimhaut bzw. Allergien gegen Senfölglycoside nicht vertragen und können unter Umständen Reizungen der Darmschleimhaut, Blähungen und Magenkrämpfe verursachen. Sie werden durch Wasserdampf zerstört, dieser Vorgang wird Gelatinierung genannt.

Maca Langzeitwirkungen

Die Wirkungen von Maca machen sich nach der Einnahme relativ schnell bemerkbar. Hierbei handelt es sich in erster Linie um die aphrodisierenden und energetischen Eigenschaften der Pflanze. Einige benötigen allerdings etwas mehr Zeit, darum sollte Maca über einen längeren Zeitraum und regelmäßig eigenommen werden.

Unter diese Wirkungen fallen unter anderem:

  • Muskelaufbau
  • Knochendichte
  • Eisengehalt
  • hormonelle Gleichgewicht
  • Stabilisierung der Nerven

Schwarzes Maca ist häufig in Muskelaufbaupräparaten zu finden. Bei entsprechender Dosierung ist Maca in der Lage, den Testosteronspiegel zu heben. Gerade Sportler können profitieren, denn es lässt sich eine deutlich bessere Ausdauerleistung erkennen und auch die Regeneration schreitet schneller voran. Verantwortlich für diesen Aspekt sind die Macamide in der Wurzel.

Eine eindrucksvolle Wirkung der Maca Wurzel zeigt sich in der Remineralisierung des Körpers. Unter den extremen Witterungsbedingungen des peruanischen Hochlandes setzt die Pflanze ihren Fortpflanzungswillen gegen eine zum Teil bis zu 30 Grad Celsius betragende Tagestemperaturamplitude und sehr hohe UV- Einstrahlung durch und spart sich dafür über mehrere Monate hinweg, eine Art mineralisches Kapital in der Pfahlwurzelknolle an.

Dadurch bedingt, gibt die Pflanze auf einen Nutzer den Mineralstoffspeicher ab und sorgt zugleich für eine Vermehrung der Transportproteine des Blutes. Der Organismus zieht sich vermehrt Mineralien heraus, weswegen sich Maca (schwarzes und rotes Maca), zur Behandlung von Knochendichteverlust (Osteoporose) eignet. Vor allem Anämie ist ein wesentlicher Faktor von chronischen Erschöpfungszuständen, hierbei kann die Langzeitwirkung der Pflanze genutzt werden.

Wichtiger Hinweis:
Auch bei einer längerfristigen Einnahme zeigen sich bei Maca keine Nebenwirkungen. Es handelt sich hierbei um eine Nahrungsmittelpflanze, die sich bereits seit Jahrtausenden problemlos zum täglichen Verzehr eignet. Einzig bei chronischen Nebennierenleiden sind einige Punkte zu beachten, aus diesem Grund sollten Angaben des Herstellers unbedingt Beachtung finden.

Die gezielte Anwendung von Maca bedarf einer ausreichenden Sachkenntnis zu diesem Thema. Es liegen unterschiedliche Darreichungsformen und Sorten der Pflanze vor, die aber jeweils verschiedenen Anwendungsgebieten unterliegen. Zudem ist die Qualität der einzelnen Produkte von nicht unerheblicher Bedeutung.

Seiten zum Thema Maca:

http://maca-superfood.info