Sassafras

Der Sassafras ist ein bis 30 m hoch wachsender, sommergrüner Baum und besitzt wechselständige, in der Form sehr unterschiedliche Blätter. Während die Rinde des Stammes und der dicken Äste rauh, gefurcht und grau erscheint, ist die der äußeren Äste und Zweige grün. Es gibt männlich und weibliche Pflanzen. Die kleinen, gelblichen Blüten erscheinen vor den Blättern. Die erbsengroße, ovale Steinfrucht ist im reifen Zustand dunkelblau.

Steckbrief: Sassafras

Pflanze:Sassafras albidum (Nutt.) Nees
Familie:Lorbeergewächse (Lauraceae)
Herkunft:Der Baum wächst in Mexiko, Nordamerika und Taiwan.
Synonyme:Fenchelholzbaum, Sassafrasholz

Anwendung:

Medizinisch verwendet wurde früher das Wurzelholz mit oder ohne Rinde in der Volksmedizin, heute gilt die Anwendung als bedenklich, da das ätherische Öl des Wurzelholzes zu 80% aus Safrol besteht, für das leber- und nervenschädigende Wirkungen beschrieben sind und das als eine Krebs erzeugende Substanz eingestuft ist (s. Hinweis).

Zur Aromatisierung von Lebensmitteln und alkoholischen Getränken sind nur noch Safrol-freie Extrakte zugelassen, bei kosmetischen Produkten, die Sassafras enthalten, ist die zulässige Höchstmenge an Safrol begrenzt.

Dosierung:

Keine Empfehlung möglich.

Zubereitungen:

Sassafrasholz kann in einigen kosmetischen Produkten wie Seifen, Mund- und Zahnpflegemitteln enthalten sein.

Hinweise:

Das ätherische Öl von Sassafras enthält Safrol, für das eine kanzerogene, leber- und nervenschädigende Wirkung beschrieben ist. Die Einnahme größerer Mengen führen zu Übelkeit, Erbrechen, Schock und zentralnervösen Störungen.

Selbst kosmetische Produkte mit Sassafras, die geringe Mengen an Safrol enthalten können, dürfen nicht bei Kindern angewendet werden!