Acajubaum

Giftpflanze! Die Fruchtschale (nicht Blätter und Fruchtstiel) ist giftig. Der Samenkern (Cashewnuss) ist essbar. Der Acajubaum ist ein 6 bis 10 m hoch wachsender Baum mit kahlen Zweigen, die nur oben dicht beblättert sind. Die immergrünen, ledrigen Blätter sind verkehrt eiförmig, kurz gestielt mit deutlicher Nervatur. Die weißen bis rötlichen Blüten stehen in trugdoldigen, endständigen Rispen. Die Frucht ist eine nierenförmige Steinfrucht mit einem gelben oder rötlichem, birnenförmig geschwollenem Fruchtstiel. Der nierenförmige Samenkern ist bei uns als Cashewnuss bekannt. Der Acajubaum wird in allen tropischen Gebieten kultiviert.

Steckbrief: Acajubaum

Pflanze:Anacardium occidentale L.
Familie:Sumachgewächse (Anacardiaceae)
Herkunft:Südamerika
Synonyme:(siehe unten)

Herkunft:

Der Acajubaum stammt aus dem tropischen Südamerika und wird heute in allen tropischen Gebieten angebaut.

Synonyme:

  • Acajoubaum
  • Cashewbaum
  • Kaschubaum
  • Maranonbaum
  • Nierenbaum

Anwendung:

Hühneraugen, Warzen (Fruchtschalenöl) Legende Aus den Fruchtschalen wird das Kaschuschalenöl gewonnen, das hauptsächlich aus Anacardsäure und Cardol besteht, die antimikrobiell sowie abtötend auf Würmer und Schnecken wirken. Da das Kaschuöl sehr stark hautreizend und allergen wirkt, wird es abgesehen von homöopathischen Zubereitungen, nur zu technischen Zwecken und zum Insektenschutz eingesetzt. Der Fruchtstiel (Kaschuapfel) wird zu Fruchtsaft und Marmeladen verarbeitet. Das aus den Samenkernen gewönnen Öl ist reich an Öl- und Linolsäure und wird als Speiseöl verwendet.

Dosierung:

Keine Empfehlung möglich.

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