Seifenrindenbaum

Der bis zu 18 m hoch wachsende, immergrüne Seifenrindenbaum besitzt ledrige, ganzrandige Blätter und ein sehr hartes Holz. Die weißen Blüten sitzen in Doldentrauben und reifen zu sternförmigen Balgfrüchten aus.

Verwendet wird die getrocknete, von Kork und äußeren Schichten befreite Rinde von Stamm und Ästen.

Steckbrief: Seifenrindenbaum

Pflanze:Quillaja saponaria Molina
Familie:Rosengewächse (Rosaceae)
Herkunft:Der Seifenrindenbaum ist in Chile und Peru beheimatet. In Indien und Kalifornien wird die Pflanze gezüchtet.
Synonyme:Panamrinde, Waschholz, Waschrinde

Anwendung:

Seifenrinde besitzt einen hohen Anteil waschaktiver Substanzen, den Saponinen mit dem Grundbaustein Quillajasäure. Ferner sind Gerbstoffe und Calciumoxalat enthalten. Die früher übliche Verwendung als Hustenmittel ist heute nicht mehr gebräuchlich. Seifenrinde wird heute noch in der Kosmetikindustrie zur Herstellung von Zahnpulvern und Gurgelmitteln und als Schaumbildner eingesetzt.

Dosierung:

Keine Empfehlung möglich.

Zubereitungen:

Seifenrinde wird vorwiegend in der Kosmetikindustrie verwendet..

Hinweise:

Saponine können wegen ihrer oberflächenaktiven Eigenschaften zu lokale Reizungen an Haut und Schleimhaut führen. Bei Einnahme größerer Mengen können Schwindel, Magenschmerzen, Durchfälle und Blasenreizung auftreten.