Klatschmohn

Gering giftig! Der Klatschmohn ist eine an Weg- und Feldrändern häufig anzutreffende, bis zu 90 cm hoch wachsende, einjährige Pflanze mit leuchtend roten Blüten. Die noch nicht aufgeblüten Knospen hängen an behaarten Stängeln nach unten. Die länglichen Blätter sind einfach bis doppelt gefiedert. Der Fruchtknoten reift zu einer Kapsel. Die Pflanze enthält Milchsaft.

Die roten, getrockneten Blütenblätter werden zur Verbesserung des Aussehens von Teemischungen verwendet.

Steckbrief: Klatschmohn

Pflanze:Papaver rhoeas L.
Familie:Mohngewächse (Papaveraceae)
Herkunft:Der Klatschmohn ist in Europa, Nordafrika und Asien beheimatet. Importiert wird die Droge aus Ost-, Südosteuropa und Marokko.
Synonyme:Blutblume, Feldmohn, Feldrose, Feuerblume, Flattermohn, Klappermohn, Klapprose, Klatschrose, Kornrose, Kornschnalle

Anwendung:

Das in den Samen enthaltene fette Öl enthält reichlich Linolsäure. Die rote Farbe der Blütenblätter ist bedingt durch ihren Gehalt an Anthocyanen. Die Pflanze enthält vor allem im Milchsaft Alkaloide, z.B. Rhoeadin, jedoch keine Opiumalkaloide (s. Schlafmohn) und gilt als gering giftig. Es gibt einige Fallberichte, wonach der Verzehr von frischen Pflanzenteilen bei Kindern zu Übelkeit und Magenschmerzen führte (s. Hinweise).

Dosierung:

Keine Empfehlung möglich.

Zubereitungen:

Klatschmohnblüten werden einigen Teemischungen zur Verbesserung des Aussehens zugesetzt.

Hinweise:

Die getrockneten Klatschmohnblüten gelten als ungiftg. Bei Kindern wurde jedoch nach dem Verzehr von frischen Pflanzenteilen Übelkeit und Magenschmerzen beobachtet.

Bei Weidetieren kann die Aufnahme größerer Mengen an Klatschmohn zu Vergiftungserscheinungen führen.